"Zum Glück weit weg"

Rybezahl, Mittwoch, 11.03.2015, 15:45 (vor 3960 Tagen) @ Das Alte Periskop8705 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.03.2015, 15:48

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/856340/fukushima-kinder-s...

Ich vermute, der Anstieg wird in einigen Jahren wesentlich deutlicher zu sehen sein. Strahlende Aussichten!

Auch der WDR berichtet:
http://www1.wdr.de/themen/wissen/fukushima/gesundheitliche-folgen-fukushima-100.html

Zitat vom WDR:
"Bisher gibt es keine gesicherten Daten über steigende Krebsraten in Japan. Zwar hat die Universität Fukushima bei insgesamt 84 Kindern Schilddrüsenkrebs diagnostiziert, allerdings ist nicht klar, ob es einen Zusammenhang mit dem Reaktorunfall gibt.

Die hohe Zahl der festgestellten Erkrankungen könnte auch mit dem sogenannten Screening-Effekt zusammenhängen, berichten japanische Wissenschaftler vom Forschungsinstitut für Strahlenabwehr und Ärzte aus der Fukushima-Region in einer Studie im Magazin Plos One von Dezember 2014. Der Screening-Effekt besagt - vereinfacht erklärt – dass man umso mehr Krankheitsfälle findet, je intensiver man sucht. Seit dem Unfall wurden in Japan so viele Kinder untersucht, wie nie zuvor. Mit den neuen Untersuchungsmethoden lassen sich Krebserkrankungen zudem schon in einem sehr frühen Stadium feststellen. "Es ist möglich, dass viele dieser Krebsfälle ohne die intensiven Suchmaßnahmen nie gefunden worden wären", sagt Professor Michael Atkinson, Direktor des Instituts für Strahlenbiologie am Helmholtz-Zentrum München."

Stimmt. Die Kinder wären dann einfach in ein, zwei, drei Jahren gestorben. [[kotz]]


Zum Jahrestag hat KenFM ein Gespräch mit Kazuhiko Kobayashi geführt, hier, bitte:
https://www.youtube.com/watch?v=ihV3ewVXmFY

Und vor etwa einem Jahr das Vorgängergespräch:
https://www.youtube.com/watch?v=jyfbEPCNgnY

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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