"Das kannst du nämlich nur einmal machen, danach flüchtet das Geld woandershin" - nur die halbe Wahrheit ...
Das kannst du nämlich nur einmal machen, danach flüchtet das Geld woandershin,
Das ist noch nicht mal das Problem.
Der eigentliche Effekt ist, dass das Geld dann weg ist und nicht mehr produktiv arbeitet, als Kapital in z.B., um im Beispiel zu bleiben, Schiffen. Oder Fabriken.
Wer seinen Gewinn verliert, reinvestiert nicht. Ohne Reinvestition keine langfristigen Arbeitsplaetze. (Egal fuer wen, erstmal; kann schon sein, dass auf griechischen Schiffen Auslaender arbeiten - auch auf deutschen Schiffen ist lange schon nur noch die Offiziersriege deutsch oder europaeisch, der Rest kommt von Pazifikinseln. Damit die Smartphones der Sozialliberalen erschwinglich bleiben ...).
Fuer diese Arbeitsplaetze muss dann der Staat sorgen.
Insofern ist die Diskussion um die Steueroasen geradezu emetisch verlogen. Das Geld liegt nicht "auf den Bahamas" - es finanziert (u.a.) deutsche Arbeitsplaetze. Es geht naemlich, aus z.B. Griechenland kommend, dorthin, wo ihm die beste Verzinsung und Rechtssicherheit winkt. Oh wie seltsam ...
In Bahamas gibt es nur ein paar Steuerberater und anwaltliche Treuhaender.
Ist aber fuer markfundamentalistische neoklassische Keynesianer schlicht nicht ausrechenbar ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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