Ursache und Wirkungen sind selbst Ausdruck unseres Einflusswillens
...und den sollte man nicht negieren und ihn auch nicht anderen ohne Not absprechen.
...
Kein Determinist behauptet, Kausalität oder Thermodynamik seien ein
'Ersatz für die Welt'. Es sind Gesetze dieser Welt.
Und Du kennst sie wohl alle, die Deterministen
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Naturwissenschaftliche Gesetze sind Funktion einer Absicht, üblicherweise formuliert zur Erleichterung bestimmter Handlungen. Das ist sinnvoll und praktisch, aber nicht vollständig, wie das offenbar "alle" Deterministen auch schon wissen. So geht es ja auch weiter jenseits der deterministischen Gesetzlichkeit, wenn man von der eigenen Absicht absieht. Und da kommt man, ob man will oder nicht bzw. wenn man sich in diese Richtung öffnen will, zur Frage was von der Welt ohne die handlungsorientierten Kausalitätsmaßnahmen des Menschen übrig bleibt.
Um ein Beispiel von Barthel zu nennen für diese Merkwürdigkeit, mit der man dann konfrontiert ist: Beim Roulette ist sagen wir einmal fünfmal hintereinander die Null herausgekommen: Wie weiß nun die Kugel beim sechsten Versuch, doch bitte nicht schon wieder bei der Null zu landen? Wo liegt da die Kausalität, oder wie "weiß" die Kugel, was sie nicht tun "soll"?
Irgendwie muss man da mit "Ganzheiten" argumentieren, die doch eine seltsam starke Funktion des Betrachters sind...