Wovor sie Angst haben:
Einem populistischen Aufstand gegen den Globalismus, der das Projekt von der amerikanischen Herrschaft über die Welt zu Fall bringen und damit auch zunichte machen wird, wofür die USA zwei Weltkriege und viele weitere mehr angezettelt haben.
Im Moment dürfte es noch zu früh sein, Prognosen abzugeben, was die weitere Politik Trumps betrifft. Vielleicht setzt er die bisherige, ausschließlich Wall Street und den Eliten dienende Politik fort, angereichert hie und da um ein paar unverbindliche Phrasen, die dem Volk aus der Seele zu sprechen scheinen, könnte aber auch sein, er wird sich ähnlich wie Vladimir Putin von seinen Geldbeschaffern emanzipieren und eine Renationalisierung und folglich auch Pazifizierung der amerikanischen Politik in die Wege leiten.
Sollte letzteres zutreffen, steht Europa möglicherweise vor Veränderungen von historischer Tragweite, in deren Folge wir ringsum und vermutlich irgendwann auch bei uns populistische Regierungen sehen, die wie Viktor Orban den Interessen des eigenen Landes Priorität einräumen, statt wie Angela Merkel rückgrat- und willenlose DienerInnen von Hochfinanz und US-Globaldominanz zu sein.
Wenn wir ausnahmsweise mal Glück haben, könnte der Wahlsieg Trumps eine politische Gezeitenwende markieren, eine Abkehr vom US-Globalismus Roosevelt'scher Prägung, der so viele Lügen, Kriege, Unglück, Elend, Katastrophen und Leichenberge über die Welt gebracht hat.
Grundsätzlich erwarte ich von den USA nichts Gutes, nur die schlechteste der jeweils möglichen schlechten Möglichkeiten und bleibe folglich noch skeptisch, ob Trump, wie es tatsächlich den Anschein hat, Anlaß zu vorsichtigem, geflüsterten und auf Zehenspitzen schleichendem Optimismus gibt?
Monterone