Es gab da mal eine Partei

Mephistopheles, Datschiburg, Montag, 26.09.2016, 15:46 (vor 3446 Tagen) @ Beo23767 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.09.2016, 16:15

Es ist z.B. eine der wichtigsten Aufgaben des "wirklich sozialen" Staats,
denjenigen erwerbsfähigen Bürgern, die keine Anstellung zu
existenzerhaltenden oder menschenwürdigen Bedingungen bei der
Privatwirtschaft finden, einen sinnvollen Arbeitsplatz sowie ausreichendes
Einkommen zu gewähren, damit sie auf so etwas wie Hatz-IV/Sozialhilfe
niemals angewiesen sind .. auch nicht als Rentner. Es gäbe da genug
zu tun für Alle!

die hatte so etwas nicht nur in ihrem Programm, sondern auch in der praktischen Umsetzung ihrer Politik.
Es ist aber nicht angemessen, daran zu erinnern.

Desgleichen gilt z.B. für die Berufsausbildung bei den Jugendlichen (bei
ausreichend hohen Anreizen/Vergütung), für die Deckelung der
durchschnittlichen Arbeitszeit, der Einkommensverteilung .. und für vieles
andere mehr.

Auch die Nachfolgepartei, die SED, hielt sich getreulich an die von dir skitzzierten Maximen eines sozialen Staates.
Nur in der Bundesrepublik wurde die Marktwirtschaft eingeführt, wenn auch verbrämt mit dem Wieselwort "sozial".
In einer Marktwirtschaft gibt es aber nur dann Arbeit, wenn der Markt eine fordert.

Das wäre wahrlich ein Sozialstaat.

Leider wollten die DDR-Bürger diesen Sozialstaat nicht mehr. Wieso eigentlich?

Mit Gruß, Beo2

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.