Sozialer versus asozialer Staat ..

Beo2, NRW Witten, Montag, 26.09.2016, 11:32 (vor 3446 Tagen) @ Falkenauge4303 Views

Nun beugen sich die kaltschnäuzigen Unterdrücker des Volkes im scheinheiligen Mäntelchen des Sozialstaats zu den 20 % der Allerärmsten herab und gewähren ihnen gnädig einen Obolus, der sie vor dem völligen Verrecken bewahrt – aber nicht aus sozialen Gewissen, sondern weil sie sonst vor der Welt dastünden als das, was sie in Wirklichkeit sind.
Wäre der Staat wirklich sozial, sorgte er für die Beseitigung der angeführten zentralen unsozialen Privilegien, und was heute „Sozialstaat“ genannt wird, fiele als weitgehend überflüssig in sich zusammen.

Völlige Zustimmung! Was sich heute "Sozialstaat" nennt, ist in Wahrheit asozial und pervers. Die Betroffenen auf beiden Seiten des Tisches sprechen von einer "sozialen Frontlinie".

Es ist z.B. eine der wichtigsten Aufgaben des "wirklich sozialen" Staats, denjenigen erwerbsfähigen Bürgern, die keine Anstellung zu existenzerhaltenden oder menschenwürdigen Bedingungen bei der Privatwirtschaft finden, einen sinnvollen Arbeitsplatz sowie ausreichendes Einkommen zu gewähren, damit sie auf so etwas wie Hatz-IV/Sozialhilfe niemals angewiesen sind .. auch nicht als Rentner. Es gäbe da genug zu tun für Alle!

Desgleichen gilt z.B. für die Berufsausbildung bei den Jugendlichen (bei ausreichend hohen Anreizen/Vergütung), für die Deckelung der durchschnittlichen Arbeitszeit, der Einkommensverteilung .. und für vieles andere mehr.

Das wäre wahrlich ein Sozialstaat.

Mit Gruß, Beo2


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