Spektrometrische Kondensstreifen-Analyse ist gerade eben nicht sehr einfach zu führen - ...

Leserzuschrift, Dienstag, 12.07.2016, 15:23 (vor 3514 Tagen) @ Literaturhinweis5279 Views

... - und schon gleich einmal nicht von "tausenden" von Amateuren - , da

a) wirklich geeignete Gerätschaften für ambitionierte Amateure unerschwinglich kostspielig wären

(nicht einfach so über Supermarkt-Sonderangebote a la Infrarot-Pyrometer oder Holzfeuchtemesser im Vorübergehen zu erwerben),

sondern "einiges" mehr kosten würden,

nämlich

im Falle der von @Mephistopheles ins Spiel gebrachten DOAS-Spektrometer ("Da hinten ist es aber dunkel") zigtausende Euro -
wobei DOAS aber für die erforderliche höhenaufgelöste (!) Spurenstoffanalyse in der Tropo- bis Stratopause dennoch völlig ungeeignet wäre -,

oder

tatsächlich hunderttausende Euro für ein hierfür wirklich prädestiniertes LIDAR-Spektrometer (https://de.wikipedia.org/wiki/Lidar)

und

b) der Betrieb eines solchen LIDAR-Spektrometers für Aerosol-Nachweise in Höhe der "Kondensstreifen" erfahrene Wissenschaftler und Techniker erfordert,

die

c) nun eben doch wieder nur an (de facto weisungsgebundenen) Instituten und Forschungseinrichtungen zu finden wären.


Zudem:

Wer wollte seine Karriere mit solch anrüchigem Thema aufs Spiel setzen?

Welcher Institutsleiter genehmigte solche Messungen, geschweige denn ließe "positive" Befunde sein Haus verlassen?

Welches DFG-Gremium bewilligte Projektmittel für diesbezügliche Untersuchungen?

Welche Peer-gereviewte Fachzeitschrift ließe solche Artikel passieren? J. Geophys. Res. etwa?


Das beredte Schweigen in Hannover gegenüber CDU-Bäumers Anliegen, die Weigerung Niedersachsens, diese lächerlichen 50.000 Euro für die einmalige Analyse-Klärung einer
die Bevölkerungen bewegenden Streitfrage in die Hand zu nehmen (@modesto-Beitrag, 10.07.2016, 14:22)- das besagt angesichts ansonsten leichtfertig-sinnlos verpulverter Steuer-Milliarden eigentlich alles.


Hoffnungsfrohe, illusionslose Grüße - Aventinus


"Eine primöse Zersetzung luftähnlicher Mibrollen und Vibromen, deren Ursache bis heute noch nicht stixiert wurde. (...) Sich regen - bringt Segen" (Karl Valentin)


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