Die nicht enden wollende Chemtrail-Diskussion ... Literatur dazu und Fundstücke aus dem Gelben Forum sowie Gegenbeweise

Literaturhinweis, Montag, 11.07.2016, 13:31 (vor 3515 Tagen) @ Mephistopheles6167 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 11.07.2016, 13:38

Daß der Himmel absichtlich mittels versprühter Partikel aus Luftfahrzeugen verunreinigt werde, ist eine Diskussion, die seit Jahren um den Globus schwappt, mit Ursprung vermutlich USA, aus der wir in Deutschland gerne die jeweils neuesten Moden übernehmen.

Wie @Mephistopheles gerade beschrieben hat, wäre der Nachweis sehr einfach zu führen, mittels spektrographischer Analyse. Deren Fehlen ist der glatte Gegenbeweis, in wissenschaftlicher Hinsicht.

Da diese Erkenntnis-Mittel nicht nur evtl. manipulierten Forschungsinstituten zur Verfügung stehen, sondern auch tausenden unabhängigen Amateuren in jedem Land, in dem das Phänomen angeblich auftritt, hätte sich schon längst ein Nachweis führen lassen müssen.

Für die angeblichen tausende Tonnen, die da täglich versprüht werden müßten, um nennenswerte Effekte zu erzielen, müßten erhebliche Bewegungen an Luftfahrzeugen zu verzeichnen sein, denn die normalen Passagier- und Frachtmaschinen können es nicht sein, die sind anderweitig beladen. Und die meisten Militärflugzeuge sind Hubschrauber und Jäger, die ebenfalls nicht infrage kommen. Große Transportmaschinen sind nicht im nötigen Umfang vorhanden und außerdem nicht vor den Augen neugieriger "plane spotter" zu verbergen. Zudem ist die Transportkapazität schon für die normalen Einsätze zu knapp!

Die immer wieder angebrachten Äußerungen von hochrangigen Geheimdienstlern und Militärs und der Bericht "Owning the Weather" wiederum beziehen sich nicht auf die beobachtbaren "Chemtrails", sondern auf ganz andere Flughöhen, nämlich die Stratosphäre, und auf andere Methoden, für die nur ganz wenige Flugzeuge überhaupt geeignet wären. Versprüht man das Zeug unterhalb, wird es binnen Tagen vom Regen ausgewaschen, bzw. setzt sich von alleine ab. Zur Bewertung solcher militärischen Studien fehlt den meisten aber die nötige Sachkenntnis.

Auch die behauptete Flugasche kann es nicht sein, der Herndon-Bericht zeigt übrigens deutliche Züge von Wahnvorstellungen, mit denen Herndon auch anderweitig schon hervorgetreten ist. Kein Wunder, daß er in "wissenschaftlichen" Zeitschriften veröffentlichen muß, die ihm eine vernichtende peer review ersparen. Erinnert irgendwie an Herrn Andrea Rossi und sein selbstgeschaffenes "Journal of Nuclear Physics".

Drum mußte Herndon das Papier auch zurückziehen.

Wie dem auch sei, anhand der folgenden Links kann sich jeder selbst ein Bild machen:

- Fehlende Spektralanalysen - ein Thema, das sich schon lange durch's Gelbe Forum zieht:

- Suchbegriff Spektralanalyse | Suchbegriff Spektrogramm bzw. Spektrometer

Soweit zu ersehen, hat bisher niemand, der Sachkunde nachweisen könnte, spektrographische luftchemische Analysen in Verbindung mit "Sprühstrahlen" bringen können. Solange das nicht geschieht, muß man das Thema eigentlich nie wieder anfassen.

Immer wieder kann man im Netz beobachten, wie sich jemand einen Scherz macht, und z.B. Toiletten-Entleerungen filmt und prompt als Aufdecker der Chemtrail-Verschwörung gefeiert wird.

Natürlich gibt es vereinzelte "Vernebelungen" des Übungs-Gefechtsfeldes, etwa evtl. jüngst bei NATO-Übungen. Diese Technik ist seit den vierziger Jahren im Einsatz, anfänglich waren es Aluminium-Schnipsel, die aber viel zu schnell zu Boden sinken, und heutzutage, mit verbesserten Herstellmethoden, wegen anderer Radar"optiken" und weil es Nanotechnologie gibt, ist es etwas effektiver. Aber von großflächig auch hier keine Spur, und schon gar nicht "alle Tage" 24/7/365. Wie gesagt, für den wettermanipulierenden Effekt müßte es in die Stratosphäre injiziert werden, und hierzu fehlt die Technik im benötigten Umfang, abgesehen davon, daß auch dies nicht ohne Dritt-Wahrnehmung funktionieren würde.

Wie auch immer, hier ein paar Literaturhinweise:

Chemtrail-Verschwöung - Literatur pro Chemtrail    |    Chemtrail-Verschwöung - Gegenpositionen    |    Sonstiges rund um's Chemtrail-Thema

Wer sich die entsprechende Literatur zu Gemüte führt, wird jedenfalls feststellen, daß alle Autoren die einfachste Nachweismethode mittels Spektralanalyse meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Ich unterstelle dem einen oder anderen Autor sogar, das Thema einfach deshalb zu bedienen, weil er damit Geld verdienen kann, ohne selbst davon überzeugt zu sein.

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