Natürlich ist das kein Soziopath. Das war lediglich ein Beispiel für "Gehirndiagnostik".
Hallo Olivia,
in dem Link geht es aber nur um jemanden, der trotz geringer Hirnmasse ein
weitgehend normales Leben führen kann. Will auch keine totalitären
Methoden anwenden und meine, dass Differenzieren sehr wichtig ist (Dank @
Miesespeter: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=391784 ), aber
eigentlich müsste bei allen, die wichtige Positionen bekleiden,
sichergestellt werden, dass sie mitfühlen können und keine
Empathie-amputierten Monster sind...Beste Grüße,
Jens
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Natürlich würde man sich das wünschen. Aber wenn man nicht komplett in einem Orwell-Staat leben möchte, dann wird man solche Diagnostik außen vor lassen. Ich fürchte allerdings, dass da noch weit mehr auf uns zukommt. Ich erinnere nur an die jahrelang beliebten Rohrschachtests, bei denen in einem Experiment festgestellt wurde, dass nicht die diagnostizierten Patienten die gefundenen Probleme hatten, sondern die Therapeuten (in dem Falle handelte es sich um Finanzprobleme - daher konnte das sehr eindeutig nachgewiesen werden). Diese Untersuchung konnte ich auf die Schnelle allerdings nicht finden (ist bereits viele Jahre her, dass ich das gelesen habe).
https://de.wikipedia.org/wiki/Rorschachtest#Kontroverse
Das Problem besteht leider immer darin, dass die Menschen (auch Profis) immer wieder vergessen, dass Wissenschaftliche Hypothesen und Theorien niemals die Realität widerspiegeln. Sie versuchen eine Annäherung an die Realität und können nur falsifiziert werden, nicht verifiziert. Wenn man über einen längeren Zeitraum das Kommen und Gehen von solchen Ansätzen gesehen hat, dann wird man vorsichtig.
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