Vergebliches Bemühen
wer nicht verstanden hat, dass es auf dieser Welt zwei Arten von Menschen
gibt, - nämlich Normalos und Psychopathen -, kann auch nicht verstehen,
warum diese Welt so ist, wie sie ist´
Es bringt nicht viel, die Welt in Psychopathen und Normales einzuteilen.
Gehen wir doch gleich direkt zum Thema.
Die Frau hat es offenbar noch nicht verstanden:
Der Markt ermutigt weder zu Unehrlichkeit und Betrug noch belohnt er
Betrüger oder Schwindler, egal wie zynisch wir ihn sehen wollen. Letztlich
entscheiden das Ansehen und die Vertrau- enswürdigkeit über Wohl und
Wehe jeder Organisation. Jeder Versuch, durch betrügerische Praktiken
vorwärts zu kommen, ist kurzsichtig und zum Scheitern verurteilt: Enron,
Bernie Madoff, WorldCom, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Der Wahnsinn dieser Welt kann in zwei Worten zusammengefasst werden:
globalisierter Kapitalismus.
Es ist ein Widerspruch in sich selbst, denn alle Probleme und
Herausforderungen können nur zum Wohle und im Interesse aller
Lebewesen gelöst werden. Das heißt, solidarisch und mit demselben
Ziel. Nicht in gegenseitiger Konkurrenz bis hin zu Kriegen um
Öl und Marktanteile.
Sobald Menschen ihr eigenes Wohlergehen über das Wohlergehen
anderer Lebewesen stellen, gerät die Gesellschaft in eine
Schieflache. Aber diese Schieflache ist die Methode mit der
versucht wird, das ganze System aufrecht zu erhalten.
Es geht allein um die Bedingungen, die wir uns als Ziel setzen
um miteinander zu leben und zu wirtschaften. Die Frage ist, wie
und wodurch dieser Bewusstseinsprozess stattfindet. Die Natur
kennt keine Gnade und wird uns töten, wenn dieser Prozess
nicht in Gang kommt.
Profit als Wirtschaftsgrundlage wird die Menschheit auslöschen.
Soweit muss man schon denken, wenn man sich mit diesen
Themen auseinander setzt. Aber da ist diese Frau noch Lichtjahre
von entfernt. Gar nicht zu reden vom Fiat-Geldsystem und der
systematischen Aufschuldung.
Gruß
nemo
P.S. Als kleine Nachhilfestunde empfehle ich der
Kommunikationswissenschaftlerin nachfolgendes Gespräch
mit Ken Jebsen und Matthias Bröckers