Schöne Eindrücke

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 18.06.2016, 22:53 (vor 3532 Tagen) @ n0by2088 Views

Hervorragende Fotos, - für mich alles schöne Erinnerungen. Mach sie Dir nicht kaputt, mit Kopf zermürben, Nachdenken, Sinnieren, - lass die täglichen Nachrichten beiseite.

Du hast nur ein Leben. Wichtig ist, dass Du (für Dich selbst) weißt, was Sache ist. Die Schlafschafe kannst Du nicht ändern. Und die sind derzeit noch in der Mehrzahl, wenn man die Nichtwähler, die Uninteressierten und die Groko-Befürworter einschl. Grünen zusammennimmt.

Die meisten kapieren ja gar nicht, was da abläuft und wie sehr sie für dumm verkauft werden. Ob man das politisch oder von der religiösen Orientierung her sieht, - es kommt immer aufs selbe raus: Divide et impera (Teile und herrsche).

In der Politk ist es sonnenklar, - in der christlichen Religion ebenso. In einer Zeit, in der man schon langsam die Kreuze von den Kirchtumspitzen abmontiert und eine Sichel draufmacht, sind die drei Hauptrichtungen (kath,evang,orthodox) immer noch nicht in der Lage, sich beim zentralen Ursprung des Christentums, nämlich dem Tod und der Auferstehung Christi, auf einen gemeinsamen Termin des jährlichen Begehens zu einigen. Die einen feiern Ostern dann und die anderen später. Dasselbe mit Weihnachten. Es ist eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Und was spricht dagegen? Einzig und allein der Machtanspruch der jeweiligen Kirche.

Die werden erst in der Lage sein, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu besinnen, wenn sie von der Landeskirche aus ihre Kirchenmitglieder mit Namen kennen, weils nur mehr so wenige sind. Wie sehr man damit dem Islam in die Hände arbeitet, - das ist denen offensichtlich egal. Lieber spricht der Oberapostel mit dem Obermufti und schlürft publizistisch-wirksam seinen Kaffee mit ihm.

Deine Wunde macht sich gut, - wenn man das mit dem Foto als aktuell bezeichnen kann. Da ich immer ungebetene Ratschläge gebe, - ich würde in diesem Stadium Ichtholan draufmachen, weil das Zeug noch den Rest von Schmutz, sollte noch was dringeblieben sein, rausholt.

Was mich interessiert:
Die Jahre, während denen wir damals Skandinavien unsicher gemacht haben, sind schon einige Jahrzehnte vorbei. Wie siehts aktuell aus? Was meine ich damit: ich gehöre zu den überzeugten Wildcampern. Suche mir irgendwo einen Platz aus, wo ich auch mal einen Purz lassen kann, ohne dass drei Nachbarn drumherum "Gesundheit" rufen. Ums genau zu sagen, - ich setze mich gerne abends vor unsere rädrige Behausung und nehme meine Gitarre zur Hand, schaue der Sonne zu, wie sie verschwindet, oder/und lasse die Wellen um meine Füsse herumspielen.

Findet man noch Stellen, wo man seine Ruhe hat? Früher gabs das "Recht der 3 Tage", - - ein ungeschriebenes Gesetz in ganz Skandinavien. Weiß nicht, ob das noch gilt. Das bedeutet, dass man sich irgendwo hinstellen kann, und drei Tage darf man dort campen. Natürlich nicht gerade auf dem frisch eingesäten Acker des Bauern und auch nicht gerade hinter seinem Schlafzimmerfenster, - aber dort, wo man nicht stört und keinen Schaden macht, war es immer möglich. Natürlich alles unter zivilisierter Hinsicht, - keinen Dreck oder Abfall hinterlassen, usw.

Mein persönliches Problem: Meine Kutsche einschl. Anhänger ist ca. 18 m lang. 12m der Wohnwagen und 6 m das Wohnmobil davor. Hat den Vorteil, dass ich absolut unabhängig bin (Strom, Wasser, usw.), alles dabeihabe, was ich für ca. 3 Wochen Herumkutschieren brauche, und auch noch sonstige Annehmlichkeiten (nicht nur Sanitärkabine mit WC, sondern auch Duschkabine, etc.). Der praktische Nebeneffekt: Am Stadtrand irgendwo abgestellt, bleibt dann der Hund außen am Wohnwagen angebunden und wir fahren mit dem Wohnmobil in die Stadt zur Besichtigung. Unser "Reisehund" ist die beste Eigentumssicherung, - funktioniert immer.

Solche ausgefallenen Reisemethoden sind natürlich in jedem Land mit Schwierigkeiten verbunden, - ich hab auch lange gebraucht, bis ich am Schwarzen Meer, wo ja jeder qm in Privatbesitz und verbaut ist, meist zu touristischen Zwecken, eine Stelle gefunden habe, die meinem Platzbedarf und meinen Vorstellungen entspricht, - 10 m vor dem Strand.

Deshalb meine Frage, ob Du auf Deinen unergründlichen Wegen durch Dänemark den Eindruck gewonnen hast, dass auch für meine Vorstellungen (noch) Platz ist.

Mach weiter so und genieß das Leben, - ich werde dasselbe tun. Ein paar Jahre mache ich noch aktiv im Beruf, - dann dreh ich den Schlüssel um.


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