Grundsätzliches
Da ich selbst von meinen Investitionen in Erneuerbare Energien lebe und in der Branche tätig bin, gebe ich gerne folgenden Rat, der kontraintuitiv erscheinen mag:
Der Erneuerbaren Boom basiert auf der sog. Klimalüge und wurde um die Jahrtausendwende losgetreten, letztlich um auch den Kreditzyklus (durch Investitionen) am Leben zu erhalten (sonst wäre das Finanzsystem damals schon abgesoffen).
Ob die damals gewährten Einspeisevergütungen noch lange Bestand haben werden, ist angesichts der steigenden Umlagen und der stagnierenden Wirschaftsentwicklung mehr als zweifelhaft. In zahlreichen Ländern wurden und werden die Einspeisevergütungen daher schon gesenkt (Spanien, Italien, Dänemark), was die Witschaftlichkeit der Investitionen stark beeinträchtigt. (Ganz zu schweigen vom weiteren Bestand des "Garanten" der Vergütung der Besatzzungseinrichtung BRvD)
So und heute nun kam besagte Tochter und setzte ihre Eltern massiv unter
Druck, sie mögen ihr doch die Solaranlage überschreiben – sie bekämen
im Gegenzug auch monatlich das, was die Anlage bisher erwirtschaftet
hat, aufs Konto überwiesen.
Die Tante und der Onkel sind m.E. daher gut beraten, wenn sie das Angebot (bisherige Vergütung) annehmen, unter der Vorausetzung, dass sie sich eine Rentenschuld oder ein Leibgeding eintragen lassen (auf das Hallengrundstück) und hierzu einen Notar zu Rate ziehen.
So haben sie keinen Ärger mehr mit dem Solarteil (Degradation, Entsorgung) und bis an ihr Lebensende ein gesichertes Auskommen. (Die Risiken übernimmt die erbwitzige Tochter, ohne es wirklich zu verstehen. Kann aber später auch - heilsamen - Knies geben.)
Grüße, FESTAN