Politik und Natur

nemo, Freitag, 10.06.2016, 21:45 (vor 3537 Tagen) @ Rybezahl3233 Views
bearbeitet von nemo, Freitag, 10.06.2016, 21:50

Sicherlich tut das nichts zur Sache, aber ich stelle mir doch die

Frage,

ob das vor seinem Bekenntnis zur
Nation of
Islam
war oder danach.

Ach, der hat einfach ehrlich gesagt, wie er denkt.


Dann hat das in diesem Fall also nichts mit der rassistischen Ideologie
der Nation of Islam zu tun. Gott sei Dank.
Nicht dass ich dazu neigen würde, alle in einen Topf zu schmeissen. Im
Gegenteil. Aber was er da sagt, das passt ganz hervorragend zu dieser
Ideologie. Mit weißen Teufeln poppt man ja auch nicht!

Er hat versucht zu erklären, dass es eben keine Ideologie ist – sondern die Natur.
Es liegt in der Natur des Menschen. Das ist jedoch kein Rassismus, denn Rassismus
ist nur ein Wort, das die Geringschätzung anderer Völker meint. Der Hintergrund
ist jedoch ein politischer! Schließlich waren es die Mächtigen, die sich Sklaven
aus anderen Ländern geholt haben. Hier werden also zwei Ebenen miteinander
vermischt, die nichts miteinander zu tun haben: Natur und Politik.

In der Tat. Wenn der radikale Islamist Muhammad Ali meint, man müsse sich
für Kinder aus gemischtrassiger Partnerschaft schämen, dann ist das für
mein natürliches Empfinden zutiefst rassistisch.

Da ist es wieder, das politische Denken. Es steht jedem frei, darüber zu denken
wie er will. Wobei das „sich schämen“ nicht bedeuten muss, dass man Weiße
als minderwertig betrachtet, sondern dass einem die eigene Herkunft als
wichtiger erscheint. // Edit: Was übrigens bei den meisten Völkern die
Regel ist. Also bei denen, die noch nicht völlig politisch indoktriniert wurden.//

Gruß
nemo


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