Es gibt verschiedene Möglichkeiten
Ich habs bei mir und meiner Familie, - einschl. meinen Kindern - immer mit pflanzlichen Mitteln hinbekommen. Das hat zwar den Nachteil, dass es länger dauert, und manchmal auch unbequemer ist, aber den Vorteil, dass es anhält.
Das Blöde dabei ist: Man muss das ausprobieren, was am besten hilft. Jeder Mensch reagiert anders, - bei dem Einen hilft dieses Kaut besser, beim Andern eben ein anderes Kraut.
Wenn mir sowas widerfahren würde,- was würde ich machen:
Ich würde mir aus Lysimachia (auch Pfennigkraut genannt, wächst wild an jedem Bachlauf oder Teichrand) eine intensive Tinktur herstellen (manuell herauspressen oder im Mixer) und mir die Wunde morgens und abends damit reinigen. Genauso kann man es mit Arnika-Tinktur versuchen, - das setzen die Bauern in den Bergen Österreichs als Schnaps zur Wundreinigung an. Tagsüber würde ich die Wunde offen lassen, damit Luft drankommt.
Abends resp. über Nacht würde ich mir Ringelblumen (klein gehackt) auflegen und mit einer Fasche (elastische Binde) so zubinden, dass es nicht zu fest ist, aber doch so, dass es im Schlaf nicht herunterfallen kann.
Im übrigen würde ich probieren, wie die Wunde reagiert, wenn ich im Meer bade. Wohlgemerkt, im Salzwasser. Kann ohne weiteres sein, dass dabei der drinnen befindliche Dreck rausgeht. Sollte das auch nicht helfen, dann gibts noch die Methode mit dem Ansetzen von Blutegeln, - ist aber nicht jedermanns Sache.
Ich betone nochmals, das würde ich machen. Ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker, - lediglich jemand, der seit über 20 Jahren schon berufsbedingt ein enges Verhältnis zur Natur hat und sich seinen Reim drauf macht.