Bauernsterben

Rybezahl, Donnerstag, 02.06.2016, 13:20 (vor 3545 Tagen) @ Prophet2708 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 02.06.2016, 14:18

Hallo!

Mir ist das in der Gegend des Brenner-Passes vor wenigen Jahren so richtig aufgefallen. Die dortigen Bauern, die in aller Frühe (sobald es hell wurde) ihre einsamen Milchkannen durch den Ort schoben, waren allesamt im Greisenalter, und der spärliche Nachwuchs, etwa um die 50 Jahre, hatte es nicht einfach, eine Bauersfrau zu finden. Deren Nachfolgegeneration wiederum übernahm dann den Hof, wenn überhaupt, nicht als Bauern, sondern, "weil es dort halt so schön ist" und mit dem Auto ist man ja schließlich auch ganz schnell am entfernter gelegenen Arbeitsplatz. Und die restlichen Höfe werden dann von Städtern zur Erholung oder Vermietung gekauft.

Meine Vermieterin beschwerte sich auch gelegentlich darüber (ihr Sohn gehörte zu den vielen Verlierern), worauf ich immer meinte, die Zeiten würden sich auch wieder ändern. Sie wunderte sich darauf immer sehr über das Treiben an den Börsen (das war nach 2008).

Gruß!

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