Leider ganz und gar nicht "haltlose Polemik".
Lieber DT,
auch wenn das für einen halbwegs normal tickenden Zeitgenossen unvorstellbar ist.
Hier wird es ganz gut beschrieben:
http://www.wir-sind-tierarzt.de/2015/04/keine-einigung-bei-der-anbindehaltung-von-milch...
Daraus:
"Auf der Länder-Agrarministerkonferenz im März 2105 in Bad Homburg hatte Hessen beantragt, binnen 12 Jahren aus der ganzjährigen Anbindehaltung komplett auszusteigen. Die anderen Länder signalisierten breite Zustimmung – auch das Grün-regierte Baden-Württemberg. Ein einstimmig zu fassender Beschluss kam aber nicht zustande, weil Bayern – als hauptsächlich betroffenes Bundesland – ein Auslaufen der Anbindehaltung strikt ablehnt."
In Bayern betrifft das laut BR 300.000 Kühe.
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/anbindehaltung-kuh-milchvieh-100.html
Dass es das nun gerade im Allgäu bzw., wie du schreibst, "auch im Allgäu" nicht geben soll, kann man getrost vergessen.
Und auch "nur" eine sechsmonatige Ankettung ist, meiner Meinung nach, extreme Tierquälerei.
Mein Mitgefühl für jeden dieser "landwirtschaftlichen" Betriebe, die Pleite gehen, tendiert gegen minus Null.
LG
siggi
Allgäuer Bauern unterstellen, es gäbe dort Kühe, die "ihr ganzes Leben
lang" nicht raus kämen und "angekettet an die Eisenkette" wären. So ein
Bullshit. Kühe sind auch im Allgäu nicht permanent an einer Eisenkette im
Stall angekettet, und im Frühjahr, Sommer und Herbst kommen sie raus auf
die Weide, das ist nämlich viel weniger Arbeit für den Bauern, als
dauernd das Grünfutter von draußen reinzuholen.Wer glaubt diesem Geschreibsel, widersinnig und ohne jeglichen Beleg.