Bei uns nimmt die "echte" Auswanderung auch sprunghaft zu.

modesto, Mittwoch, 01.06.2016, 07:38 (vor 3546 Tagen) @ Ikonoklast3737 Views
bearbeitet von modesto, Mittwoch, 01.06.2016, 07:42

Guten Morgen,

hier ganz unten am Stiefelabsatz, wo Rom und seine Gesetze weit weg sind und die Migranten nicht mal durchlaufen möchten, nimmt die Zuwanderung von Deutschen auch schon seit einiger Zeit an Fahrt auf.

Bilanz der letzten Monate:
1 Paar - lebt jetzt im eigenen WOMO bei uns mit auf dem Grundstück
1 Familie baut sich ein Haus aus
1 Paar - Selbstversorger - mietet gerade eine Wohnung an auf Dauer und hat
landwirtschaftlichen Grund erworben
1 Paar hat Bauland erworben und ca. 7000m² fruchtbares Land dazu
1 Paar erwirbt im Sommer Land und wird den XL-Bauwagen hinbringen zum Wohnen

Da es in Italien keine Schulpflicht gibt, kommen auch Paare mit Kindern.

Das Gute daran, wie wohl genauso in Ungarn - man kann sich gegenseitig helfen, sitzt aber weit genug auseinander, um sich nicht auf die Pelle zu rücken.

Was alle eint, ist diese Sehnsucht nach einer gewissen Freiheit im täglichen Leben.
Alle freuen sich, dass man einfach so einen Kamin bauen darf, dass man Gartenabfälle verbrennt und die Asche als Dünger nimmt, der Tiefbrunnen Trinkwasser liefert, dass man sich besucht, statt zu telefonieren etc.

Manche möchten garkein Haus haben/ bauen, sondern das milde Klima nutzen und im Wohnwagen - Bauwagen - Mobilheim leben.
Wen es interessiert, hier mal eine informative Zusammenstellung, wie Versorgung und Entsorgung funktionieren, wenn man kein Haus hat.

Die Angst vor den vielen Migranten in Deutschland ist durchaus präsent bei den Auswanderern, je nachdem, woher sie kommen und welche persönlichen Erfahrungen sie teils schon gemacht haben.

Die Familie meiner Herzdame kennt das aus der ehemaligen DDR, als die Tüchtigsten noch vor dem Grenzbau "rübermachten". Wer was konnte und die Zeichen erkannte, der machte sich auf die Socken.

Grüsse von
mdoesto


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