Chemische Reaktionen einerseits, und "Chemorezeptoren" anderseits...

sensortimecom ⌂, Montag, 14.03.2016, 11:49 (vor 3622 Tagen) @ Sorrento7631 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 14.03.2016, 13:00

Eine "chemische Reaktion" besteht in der Umwandlung chemischer Verbindungen in andere. Das sieht und weiß jeder Chemiker. Chemische Reaktionen basieren zumeist auf Veränderungen der chemischen Bindungen in Molekülen.

Was aber, wenn ein chemischer Stoff von Strukturen biologischer Art aufgenommen wird? Kommt es da zu denselben "chemischen Reaktionen"? Eben NEIN.

Ein Wesen biologischer Art verfügt über "chemische Sensoren (bzw. Rezeptoren)" zur Erkennung und Aufnahme dessen, was ihm zugeführt wird. Laienhaft und allgemein verständlich ausgedrückt. Es "schaut erst mal nach", was da daher kommt, "analysiert" es, und auf Basis des "Erkannten" setzt sich dann ein weiterer biologischer Prozess fort, indem z.b. Botenstoffe freigesetzt werden, bestimmte Prozesse auf zellularer Ebene initiiert werden etc. etc.
s. auch http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/chemische-sinne/13325 oder "Chemorezeptoren": http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/chemorezeptoren/13355

Und weil das so ist, bin ich prinzipiell sehr skeptisch, was zB. Wirkungen von chem. Stoffen, die ich über den Blutkreislauf aufnehme, auf synaptische Prozesse im Hirn usw. betrifft. Obwohl das mit dem "Serotonin-Mangel" rein theoretisch gut nachvollziehbar ist.. aber krieg ich damit tatsächlich mehr Serotonin rein in die Speicher der präsynaptischen Endigung (Vesikel) der Synypsen? Als unmittelbare kausale Folge der Einnahme? Das wurde IMO noch nie experimentell nachgewiesen...


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