In eigener Sache und in Sachen Michael Mross
Ich habe schon lange nichts mehr zu meiner Pflege-Situation geschrieben. Dafür gibt es mehrere Gründe, vor allem aber, weil ich nicht damit nerven wollte, denn es ist seit langer Zeit immer wieder ein Auf und Ab, mit zeitweise guten Phasen und immer wiederkehrenden Ernüchterung mit Depressionen und Suizidgedanken meinerseits. Wer die bisherige Geschichte nicht kennt und es wissen möchte, kann es hier nachlesen.
Zurzeit habe ich wieder einmal massive Probleme. Letzte Nacht musste ich unter nicht sehr schönen Umständen jemanden, der gerade erst gekommen war, nach Hause schicken. Und zurzeit bin ich auf der Suche nach Ersatz und kann mich deshalb kaum um das Forum kümmern. Ich bitte um Verständnis.
Und dann möchte ich noch auf die viel schlimmere Situation von Michael Mross hinweisen: http://www.mmnews.de/index.php/politik/67860-sri-lanka-unfall
Wenn ich das lese, dann geht es mir eigentlich richtig gut. Trotzdem möchte ich ihm, in der Hoffnung, dass er das hier liest, Mut zusprechen. So schlimm es selbstverständlich ist, ein Bein und einen Arm zu verlieren, so sehr weiß ich trotzdem, dass jeder Schicksalsschlag auch Positives mit sich bringt und dass man trotzdem glücklich leben kann. Ich hoffe, es kommt mich falsch herüber, wenn ich sage, dass er in der „glücklichen“ Situation ist, dass es nach diesem Tiefschlag für ihn ab jetzt aufwärts gehen wird. (Bei mir ist es umgekehrt, es geht seit Jahren nur abwärts und ich habe schon längst keine Beine mehr, die ich noch benutzen könnte und auch meine Arme sind zu 95 % tot.). Also, Michael, ich wünsche dir viel Kraft für diese schwierige Zeit und alles Erdenklich Gute. Und ich hoffe, es finden sich auch hier im Forum einige bzw. viele, die ihre Anteilnahme durch eine Geldspende zeigen. So wie ich auch.