Äpfel im Gleichgewicht

HansMuc, Mittwoch, 09.03.2016, 08:46 (vor 3627 Tagen) @ HansMuc2518 Views

Die Bewegung des Wagbalkens erfolgt auf Grund der Hebelgesetze. Die
wirkende
Hebelkraft des Auftriebs ist größer als die Hebelkraft der Schwerkraft
des
eingefüllten Wassers + Behälter.

Resultat: der Waagbalken bewegt sich entgegen derjenigen Richtung, welche
ein
flüchtiger Beobachter annehmen würde.

Nach Einfüllern der Flüssigkeit ist:

l_a * F_a > l_s * F_s

mit

l_a = effektive Länge des Hebels an dem die Auftriebskraft wirkt
l_s = effektive Länge des Hebels an dem die Schwerkraft wirkt
F_a = Auftriebskraft
F_s = Schwerkraft

Der Wagbalken bewegt sich nun so lange, bis ein Gleichgewicht erreicht
ist:


l_a * F_a = l_s * F_s

F_s = constant
F_a ändert sich, falls der Auftriebskörper nicht vollständig in
der
Flüssigkeit eingetaucht ist bzw. mit der Eintauchtiefe des Stabes an dem
der
Auftriebskörper befestigt ist.
Die effektive l_a ist eine Funktion des Angriffwinkels. Es gilt
L_a_effektiv = L_a * cos( Angriffswinkel_a )

genauso gilt L_s_effektiv = L_s * cos( Angriffswinkel_s )

Wo hier "freie Energie" im Spiel sein soll, wissen nur diejenigen, die vom

Wissensballast der
Technischen
Mechanik
befreit, munter drauflos phantasieren.

Es ist noch zu betonen, dass sich der Waagbalken nur so lange bewegt, bis das
Gleichgewicht erreicht ist. Und dann bleibt er stehen. Eine
"freie Energie" Maschine würde dann wohl weiterdrehen, denn die "freie
Energie" muss ja irgendwo hin ;)


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