Persönliche Erfahrungen mit freier Energie (Gravitationskraft - Gravitationskonverter)
Im Jahr 1997 traten der Wissenschaftsjournalist Gottfried Hilscher und der Erfinder Karl Grüter-Blasius im Fernsehen in der Talkshow „Fliege“ auf. In der Sendung ging es um Außenseiter und Erfinder. Gottfried Hilscher hat weite Teile seines beruflichen Lebens Erfindungen gewidmet und welchen schweren Gang Erfinder gehen, wie ihnen Steine in den Weg gelegt und wie sie in vielen Fällen beruflich, finanziell und privat ruiniert werden. In der Sendung erzählte er darüber, durch welche gesellschaftlichen und institutionellen Mechanismen Erfinder gebremst und damit wichtige Entdeckungen dem Wohle der Menschheit vorenthalten werden.
Karl Grüter-Blasius erklärte in der Sendung kurz seinen Gravitationskonverter und wie man mit ihm ohne äußere Energiezufuhr potentielle Energie in ein Drehmoment wandeln kann.
Mein Vater hatte damals die Sendung gesehen und die Idee des Gravitationskonverters ließ ihn von diesem Zeitpunkt an nicht mehr los. Er war Ingenieur und lange Jahre in der DDR als Betriebsleiter tätig. Mein Vater war ein Tüftler und entwickelte Maschinen, baute Maschinen um und verbesserte Prozesse in der Arbeitsorganisation. Auf diese Weise konnte er die Arbeitsproduktivität in seinem Betrieb um ein Vielfaches steigern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und war anerkanntes Mitglied der Neuererbewegung. Da er als Betriebsleiter über umfangreiche Vollmachten in seinem Betrieb verfügte, brauchte er in der DDR nicht gegen starke Widerstände ankämpfen. Vielmehr konnte er seine Ideen per Dekret umsetzen und solange es kein Geld und keiner zusätzlichen Investmittel bedurfte, ließen ihn die Kommunisten gewähren. Dennoch galt er im Kombinat wegen seines Tatendrangs, seiner originellen, unkonventionellen Ideen und seiner sprühenden Energie als Querulant und Sonderling.
Nach der Wende wurde sein Betrieb von einem westdeutschen Investor aufgekauft und anschließend wie so viele Betriebe plattgemacht. Er fand zum Glück Anstellung in einer anderen Firma. Auch dort tüftelte er weiter und setzte seine Ideen in die Praxis um, wobei er hier nur kleine Brötchen backen durfte. Hier hatte er gegen starke Widerstände anzukämpfen, obwohl der Betrieb davon profitierte. Die Firma wollte ihn am Erfolg nicht teilhaben lassen, worauf er seinen gesetzlichen Anteil gemäß Gesetz über Arbeitnehmererfindungen eingeklagt hat. Von diesem Zeitpunkt an wurde er von der Geschäftsleitung und vielen seiner Kollegen gemobbt und kaltgestellt. Da er seine Energien und seinen Tatendrang nicht mehr ausleben konnte, wurde er anschließend psychisch krank.
Im Bau eines Gravitationskonverters sah er die Möglichkeit, seinen Tatendrang weiter auszuleben. Er handelte mit der Firma einen Aufhebungsvertrag und die Zahlung einer Abfindung aus, ging dann in die Arbeitslosigkeit und widmete sich voll dem Bau des Gravitationskonverters. Soweit es ging, unterstützte ich ihn und fuhr mit ihm zu mittelständischen Betrieben, um Mitstreiter und Partner zu gewinnen. Die mechanischen Teile des Gravitationskonverters müssen genau gefertigt werden. Dazu bedarf es Spezialmaschinen, die man zu Hause in der Scheune natürlich nicht stehen hat. Wir verlangten kein Geld, sondern nur das Bearbeiten der Werkstoffe aus Material bzw. Kunststoff. Aber außer Hohn, Gelächter und Spott haben wir nichts erreicht.
Leider verstarb mein Vater kurze Zeit später an Krebs, ohne den Gravitationskonverter vollenden zu können. Das was er begonnen hat, konnte ich nicht weiterführen. Ich habe dann alles verschrottet und entsorgt.
Einen kurzen Abriß über ein Modell und die Wirkungsweise des Gravitationskonverters findet sich hier.
Funktionsweise des Gravitationskonverters
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Wie hat nun alles begonnen?
Nach der Sendung „Fliege“ kaufte mein Vater das Buch „Energie für das 3. Jahrtausend“ von Gottfried Hilscher. Hier ist u.a. der Gravitationskonverter von Grüter-Blasius beschrieben. Über den Verlag nahm mein Vater Kontakt zum Autor Gottfried Hilscher auf, der ihn dann weiter an Karl Grüter-Blasius vermittelte. Wir fuhren dann zwei mal zu Herrn Grüter-Blasius nach München. Er erzählte uns die ganze Geschichte, die sich um den Bau des Gravitationskonverters rankte. Sie war für mich spannender als ein Krimi.
Er konnte seinen Gravitationskonverter beim Deutschen Patentamt in München nicht patentieren lassen, weil Gravitationsmaschinen als Perpetuum mobile gelten und nicht patentierbar sind. Maschinen, die ihre Energie aus Gravitationskraft beziehen, werden vom Patentamt abgewiesen. Nach seiner Aussage kam dieser Passus vor einigen Jahrzehnten auf Drängen der Industrie in das Patentgesetz.
Er baute gemeinsam mit einem befreundeten Handwerksmeister ein Pilotmodell, um seine Erfindung in der Praxis verifizieren zu können. Sein Ziel war es, dass sich die Wissenschaft seiner Erfindung annahm, Physiker die theoretische Grundlage erarbeiteten und Kinematiker und Ingenieure an der mechanischen Weiterentwicklung seines Modells arbeiteten. Professoren und Dozenten von Universitäten und Technischen Hochschulen aus München, Salzburg und Wien gaben sich bei ihm die Klinke in die Hand. Ein Professor aus Wien und einer aus München zeigten sich interessiert und wollten die Idee wissenschaftlich vorantreiben. Bald darauf erhielt Herr Grüter-Blasius ein Schreiben aus Wien, dass der Professor die weiteren Forschungen zum hydromechanischen Paradoxon eingestellt hat, da er sonst Repressionen seitens der Universitätsleitung zu erwarten habe.
Eines Tages erschien die Ehefrau des Münchner Professors bei ihm und erklärte ihm wutentbrannt, ob er denn die berufliche und finanzielle Existenz ihres Mannes vernichten wolle. Er habe heftigen Gegenwind von Seiten der Universitätsleitung und Industrie bekommen. Seitens der Universität sind ihm die Forschungsmittel und seitens der Wirtschaft sind ihm die Drittmittel gestrichen worden. Sie habe ihren Mann nun angewiesen, von diesem „Blödsinn“ Abstand zu nehmen oder sie reicht die Scheidung ein.
Herr Grüter-Blasius sagte uns auch, dass er Kontakt zu Vertretern der Firmen Shell und BP hatte, die ihm auch konkrete Drohungen aussprachen. Kurze Zeit später wurde in die Werkstatt eingebrochen und sein Pilotmodell wurde zerstört. Ich konnte das zerstörte Pilotmodell persönlich in Augenschein nehmen.
Herr Grüter-Blasius sagte zum Abschied noch, dass wir von nun an vorsichtig sein sollen, was wir am Telefon sagen, da es sein kann, dass unser Telefon jetzt angezapft wird. Sein Telefon wird abgehört und er geht davon aus, dass auch die Personen, die mit ihm telefonieren überwacht werden.
Und tatsächlich, in den folgenden Monaten häuften sich bei mir merkwürdige Vorfälle mit dem Telefon. Folgende zwei Phänomene traten auf: Ersten wurden Gespräche plötzlich unterbrochen und zweitens klingelte in der Nacht das Telefon, wobei ich auf der anderen Seite eine atmende und schnaufende Stimme hörte, die dann auflegte bzw. die andere Seite legte nach einigen Sekunden auf, nachdem ich das Gespräch angenommen hatte. Diese Phänomene hörten erst auf, nachdem ich einige Monate später in eine neue Wohnung mit einem anderen Telefonanschluss gezogen bin.
Die Sache beunruhigte mich und ich nahm Kontakt zu einer Person auf, die bei der Staatssicherheit gearbeitet hatte. Die Person vermittelte mich weiter an jemanden, der bei der Abteilung M (Post- und Fernmeldeüberwachung) beim MfS tätig war. Dieser Mann erklärte mir, dass die unterbrochenen Gespräche eindeutige Indikatoren dafür seien, dass das Band voll sei bzw. der Überwacher unaufmerksam zu einem anderen Gespräch gewechselt hat. Für die nächtlichen Anrufe hatte er keine Erklärung.
Ich weiß, dass viele Leser, die sich noch nicht abseits des politischen und naturwissenschaftlichen Mainstreams bewegt haben, meine Ausführungen belächeln oder als Ergüsse eines Überspannten halten werden. Vieles, was Herr Grüter-Blasius berichtet hat und ihm widerfahren ist, kann ich nicht durch Beweise untermauern. Auch seine Ausführungen über das von ihm entdeckte hydromechanische Paradoxon kann ich nicht theoretisch und praktisch nachvollziehen. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Wenn man jedoch sieht, wie mit vielen Erfindern umgegangen wird, die die Menschheit wirklich nach vorn gebracht hätten, dann erscheinen mir die Erlebnisse des Herrn Grüter-Blasius durchaus plausibel. Man denke dabei nur an Namen wie Tesla oder Schauberger. Echten Genies, Erfindern und Innovatoren werden immer Knüppel zwischen die Beine geworfen. Im schlimmsten Fall werden sie umgebracht. Sonst würde die Menschheit nicht immer noch auf diesem jämmerlich niedrigen sozio-kulturellen Niveau dahinvegetieren.
Gruß Plancius
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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.