"Paradoxon" heißt nicht, dass etwas unmöglich ist..

nvf33, Montag, 07.03.2016, 15:46 (vor 3628 Tagen) @ HansMuc3083 Views

.. es heißt lediglich, dass etwas gegen die erwarteten Gesetze passiert. Das passiert sehr regelmäßig, es gibt ganze Kompendien dazu, siehe z.B. William Corliss' Sammlungen.

Die Wissenschaft taugt jedoch überhaupt nichts zur Ersatzreligion, die einem verbindlich sagt, "A" geht und "B" nicht, und schon gar nicht zu Folgerungen, wie "Wer 'B' sagt, muss ein Idiot sein."
Wer "B" sagt, kann wohl ein Idiot sein, aber das gilt auch für die Leute, die "A" sagen, auch wenn sie sich in der Mehrheit befinden.
Die akademische Wissenschaft ist ein sehr empfindliches geistiges Instrument dafür, Üblichkeiten zu klassifizieren, aber sie versagt völlig darin Unübliches zu beurteilen.
Für den Verkehr in unserer technischen Gesellschaft ist ein eigenständiges Urteil zu Naturphänomenen Sand im Getriebe, und auch in den meisten Fällen überflüssig. Man sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass hinter Deinem hier gezeigten Reflex "Pseudowissenschaft!" psychischer Norm-Pragmatismus steckt, aber kein fundiertes Urteil.

Der Irrtum, die Naturwissenschaft für Möglichkeits- und sogar Seinsaussagen
zu missbrauchen, ist grauenhaft verbreitet, aber das macht ihn nicht kleiner. Es ist eine Unsitte aus der Finanzwelt, bei der man Gesamtheiten behauptet und über einen Kamm schert. Es funktioniert, solange sich alle "normal" bzw. definiert normabweichend verhalten.
Wenn jemand Dinge zum ersten Mal tut, dann gibt es jedoch keine "Norm". Es gibt viel Blödsinn an dieser Grenze, aber ohne Menschen, die es wagen, diese Grenze zu berühren und zu bearbeiten bleiben wir als Menschheit stehen.

Echte Wissenschaft heißt, die Möglichkeit des Scheiterns vollumfassend zu akzeptieren. Wenn jemand Blödsinn redet im Grenzland der Wissenschaft, dann ist das sicherste Mittel, das zu erkennen, ihn ausreden und gewähren zu lassen. Das sicherste Mittel sich selbst zu schonen ist das Gegenteil davon. Aber erkenntnisförderlich ist es nicht.

Dieses so genannte "hydromechanische Paradoxon" löst jeder Maschinenbau
Student
nach dem 1.Semester Technische Mechanik mit Hilfe der Hebelgesetze.

Genau, er löst es, und denkt danach nicht weiter darüber nach. Wer es dann dennoch tut, bekommt den Stempel "renitenter Stümper" oder schlimmer, das hast Du richtig erkannt.

...
PS: Solche Postings wie das obige beschädigen leider die Glaubwürdigkeit
des
Gelben Forums. Wer kann ein Forum noch ernst nehmen, wo solch ein
Schwurbel-
Käse stehen bleibt. Ein Mindestmaß an Qualität sollte schon sein.
Sorry, aber
das musste mal gesagt werden.

Meinst Du Deines oder das von Plancius ? <img src=" />
Ich weiß nicht ob ich Pauschalurteile oder Wunderglaube schlimmer finden soll...


Grüße
nvf33


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