Die "Heute ist alles anders"-Ideologie
Hallo Ashitaka
Es fehlen ausgebildete "Deutsche" an allen Ecken und Kanten.; …die nach dem Abgang der bald in Ruhestand gehenden Generation nicht mehr gemeistert werden können.
Nicht nur im Handwerk, sondern auch bei den mittelständischen Zulieferern und der Großindustrie. Es liegt ausschließlich an der Bezahlung, die junge Leute gezielt davon abhält, den gewerblich prekären Weg zu gehen.
Gewerbliche Führungskräfte wurden/werden im Null-Zins/Rendite-Wahn verbrannt. Die Innovationen der vergangenen Jahre waren keine universellen, d.h. Fehlinvestitionen belasten die Produktivität und ziehen Instandhaltungskosten nach sich. Für die Instandhaltung finden sich nur noch alte (prekäre) Männer, weil auch dort Steuergesetzgebung und Nullzins für Null-Arbeitsentgeld-Rendite gesorgt haben.
Man versucht, der Entwicklung durch zusätzliche Arbeitsteilung zu entkommen, um den Preis hoher Abhängigkeit von Masse. Sobald die Auslastung wegbricht (z.B. Exportende mit Euroende), schlagen die Demographie (Arbeitsplatzabbau Frührente) + unrentable Anlagen und Akademisierungswahn zu.
Ich denke, dass dann Ingenieure Arbeiten verrichten werden, die man einst günstig von Facharbeitern nebenbei bekommen hat. Wir werden einiges Alte neu erfinden, weil seit 1990 viel Erfahrung (nicht nur im Bankwesen) der Ideologie „heute ist alles anders“ geopfert wurde.
Man muss schon ziemlich verrückt sein, wenn man glaubt, Massenmigration könnte eine Lösung sein.
Dem Abstieg ist nichts entgegenzusetzen.
Die besten der Migranten nehmen „nur“ die deutsche Ausbildung vom Level 2016-2020 mit und verabschieden sich in ihre aussichtsreicheren Herkunftsländer. Dort fehlt es zumeist „nur“ an Ausbildung, um eine Position im Leben zu bekommen.
Dass Migranten kommen, um das deutsche Sozialsystem zu finanzieren, können nur Verrückte glauben.
Grüße
Fidel