Preisfrage: Warum werden "Flüchtlinge" nicht zu Reinigungsarbeiten herangezogen

Plancius, Sonntag, 28.02.2016, 13:20 (vor 3635 Tagen) @ DT5424 Views

Danke @DT für Deinen Hinweis mit den Reinigungsarbeiten.

Mir ist ja schon lange aufgefallen, dass Deutschland zunehmend vermüllt. Sehr auffällig ist dies entlang der Autobahnen. Es ist erschreckend, was da für Pappbecher, Plastik und sonstiger Unrat herumliegt. Auch an Bundesstraßen sieht es nicht mehr besser aus.

Letztes Wochenende bin ich seit langer Zeit mal wieder aus Köln in die Vulkaneifel gefahren. Ich war entsetzt über den Zustand der B262 bei Mayen, als ich von der A61 abgefahren bin, um über die B262 auf die A48 Richtung Trier zu kommen. Die Müllmenge entlang der B262 war einfach unfassbar. Da die Lkw-Fahrer mittlerweile nicht mehr zum Pinkeln an Raststätten anhalten, werfen sie Plastikflaschen gefüllt mit Pisse einfach aus dem Fenster. Den Kulturverlust und den Niedergang unserer Zivilisation kann man am besten am Zustand des öffentlichen Raumes und öffentlicher Toiletten ablesen.

Spreche ich meine Kollegen oder Freunde auf diesen Missstand an, schaut man mich immer nur mit großen Augen an. Für sie ist Deutschland immer noch der beste aller Staaten, sie wollen den Müll und all die anderen Missstände in unserem Land einfach nicht sehen und wahrhaben. Statt dessen kommen sie dann mit den Müllhaufen in Griechenland oder Süditalien entlang der Straßen und am Rande der Ortschaften.

Für mich ist es auch ein Rätsel, weshalb man die "Flüchtlinge" nicht zu Reinigungsarbeiten heranziehen kann. Es ist doch weiß Gott kein hoher Aufwand, jeden "Flüchtling" mit einer Warnweste, Handschuhen, einem Besen und einer Schaufel auszustatten, ihm einen Plastikbeutel in die Hand zu drücken, ihm frühmorgens einen Verpflegungsbeutel zu verpassen und ihn mit Leidensgenossen auf einen MTW (Mitärtransportwagen = Lkw Pritsche zum Personentransport beim Militär und Zivilverteidigung) zu verfrachten und ihn an einer vermüllten Straße abzusetzen.

Die zotteligen Sozialarbeiter, die jetzt mit ihren Schützlingen den ganzen Tag im Gemeinschaftsraum sitzen und Kaffee trinken können die organisatorische Leitung übernehmen. Geeignete "Flüchtlinge" könnte man als Kapo auswählen, denen dann andere "Flüchtlinge" unterstellt sind. Als Anreiz, in die Position eines Kapos zu kommen, können dem Kapo dann bestimmte Privilegien eingeräumt werden.

Wenn ich daran denke, wie unbürokratisch damals in der DDR in meiner Jugendzeit Aktionen aus dem Boden gestampft worden sind, bin ich immer fassungslos, wie schwer sich die BRD mit organisatorischen Herausforderungen tut und immer wieder fadenscheinige Gründe (besonders beliebt sind versicherungstechnische) vorgekramt werden, um sinnvolle Aktivitäten im Keim zu ersticken und das Nichtstun zu legitimieren.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.


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