schon lange

Blut-Svente, Mittwoch, 17.02.2016, 11:35 (vor 3649 Tagen) @ Mercury2897 Views

Hallo Mercury,

wie so oft schon aus Zeiten des GröFaZ.

ich kopiere das mal rein:

Die Heeresmunitionsanstalt Wulfen ist eine ehemalige Munitionsanstalt (Muna) der Wehrmacht zwischen den Dorstener Stadtteilen Deuten, Holsterhausen, Hervest und Wulfen, die heute von der Bundeswehr als Munitionshauptdepot Wulfen genutzt wird.

Durch Kriegseinwirkung und unsachgemäße Munitionsvernichtung (Haufensprengungen) durch die Alliierten war das Gelände mit Blindgängern und Munitionsresten verseucht. Trotzdem unterhielt die Britische Rheinarmee dort weiter ein Munitionsdepot.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Depot im Rahmen der Reduzierung der britischen Streitkräfte in Deutschland an die Bundeswehr übergeben. In den 1990er Jahren wurde das Depot grundlegend modernisiert, dabei wurden fast alle alten Munitionsbunker entfernt und neue Munitionslagerhäuser errichtet. Es existieren noch vier intakte Munitionslagerhäuser der Wehrmacht, wovon zwei noch in Gebrauch sind. Bei diesen Umstrukturierungsarbeiten wurden die vorhandenen Bodenkontaminationen weitgehend entfernt und Blindgänger geräumt. Ein Grundwasserschaden besteht weiterhin und wird beobachtet.

Inzwischen ist der Standort Wulfen ausgebaut zum größten Munitionsdepot Deutschlands und zu einem der größten Munitionsdepots in Westeuropa. In 381 Lagerhäusern kann Munition bis zu einer Kapazität von 62.000 Tonnen gelagert werden. Das 210 Hektar große Gelände wird von 15 Kilometern Bahngleisen und 25 Kilometer Straßennetz durchzogen. Über den Bahnhof Deuten sind die Gleise mit dem Schienennetz der Deutschen Bahn verbunden

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Du darfst sicher sein, dass dieses Gelände als strategisches Ziel
auf den Listen der ehemaligen SU ganz oben stand bzw. jetzt noch steht.
Südlich davon liegt dann noch das Kraftwerk Scholven, das bald abgeschaltet wird [[sauer]]
und in dem irgendwo evt. noch das Ergebnis meiner Diplomarbeit steht.
Einen Steinwurf entfernt ist die Raffinerie (ehemals Veba, jetzt BP)
und östlich davon ist der Chemiepark Marl (früher mal IG Farben).
Also, strategische Ziele mehr als reichlich. Aus dem Mun Depot fahren
vorzugsweise nachts neutrale LKWs, die auch garantiert nicht angehalten
bzw. kontrolliert werden, wie mir ein Eingeweihter zu verstehen gab.
Egal.


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