Gemeinschaft mit Anderen
Hallo Achima,
Über Ideen etc. würde ich mich freuen.
Wir stehen hier geschichtlich vor einem Jahrzehnt, das man dereinst (aus der Zukunft betrachtet) den Jahrzehnten 1914-1924 und 1939-1949 an die Seite stellen wird. Heute, wie eben in jenen Jahren, wird D der Brennpunkt des Geschehens sein, auch wenn gleichzeitig an vielen anderen Orten genauso schlimme Ereignisse stattfinden werden.
Es gibt keine generellen Ratschläge, wie man sich angesichts dieser Aussichten verhalten solle. Denn jeder hat andere Voraussetzungen, die erst ermittelt und geprüft werden müssen, bevor ein (individueller) Aktionsplan entworfen werden kann. Zig Millionen Deutsche haben die wahrhaft katastrophalen Jahre des 20. Jahrhunderts überlebt - werden auch die kommende Krise überleben und einige Zeit hinterher wieder hervorragend dastehen. Insofern kann, ja möge man hier bleiben, wenn man sich als "deutsch" empfindet. Das ist auch eine Verpflichtung gegenüber den Vorfahren und den Kindern (so sehe ich das wenigstens). Aber niemand wird schief angeschaut, wenn er im nahen oder fernen Ausland sich in Sicherheit bringen will.
Für diejenigen, die hier bleiben werden, gibt es aber einen Punkt, über den nicht zu diskutieren ist: überleben werden nur diejenigen, die zur Bildung von Gemeinschaften und Netzwerken bereit und fähig sind. Und je größer, je besser organisiert diese Gemeinschaften wären, desto erfolgreicher werden sie für ihre Mitglieder arbeiten können.
Wie das im politischen Bereich (der aber nicht der alleinige ist) aussehen muss (das "muss" entsteht aus rechtlichen Gründen), habe ich hier auf dem Forum schon mehrfach beschrieben. Kann es aber auf Wunsche gern wiederholen.
MfG, Weiner