Das Grundrecht der Freiheit

Falkenauge, Dienstag, 16.02.2016, 13:20 (vor 3649 Tagen) @ Dieter3560 Views

Vielen Dank, Dieter, für den wichtigen Hinweis auf Prof. Schachtschneider.

Der Übergriff des Islam auf Politik und Gesellschaft ist ja so offensichtlich verfassungswidrig, dass man sich an den Kopf fassen muss über die herrschende Geistesverwirrung. Oder hat sie Methode?

Schon vom Gesichtspunkt des Grundrechtes der Freiheit steht der Islam einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung diametral entgegen.

Der abstrakte Monotheismus des Islam wirkt wie eine unpersönliche Naturkraft. Der Wille Allahs ist unausweichliches Gesetz, demgegenüber dem Menschen keine Freiheit zukommt. Allah erwartet unbedingten Gehorsam von seinen Geschöpfen, denen sein Tun unerforschlich ist. Die Gesinnung, in der das Wort Gottes im Koran entgegen zu nehmen ist, heißt „Islam“, was völlige Hingabe, Unterwerfung bedeutet. Daher heißt es in der 19. Sure: „Keiner in den Himmeln und auf Erden darf sich dem Erbarmer anders nahen denn als Sklave.“ Und vom wahren Gläubigen wird erwartet: „Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen, Huld begehrend von Allah und Wohlgefallen. Ihre Merkzeichen auf ihren Angesichtern (der Staub) sind die Spur der Niederwerfung“ (Sure 48). Allah gegenüber gibt es nur Sklaven, die sich vor ihm niederwerfen. Der einsam im Jenseits Thronende schaut nur auf die Rücken seiner im irdischen Staub liegenden untertänigen Geschöpfe und Befehlsempfänger herab.

Dem steht die europäische Geistegeschichte gegenüber, die im Bewusstsein der freien, sich selbst bestimmenden Persönlichkeit gipfelt. Dieser europäischen Entwicklung gegenüber ist der Islam Totalitarismus, wie er in vorchristlichen Zeiten allgemein geherrscht hat. Der Islam, 600 Jahre nach Christus entstanden, ist die wüsteste reaktionäre Bewegung gegen die vom Christentum (nicht zu verwechseln mit den christlichen Kirchen) wesentlich impulsierte Entwicklung des Menschen zur Freiheit.

Angesichts der demographischen Entwicklung der Deutschen könnte es ja in der Zukunft dahin kommen, dass sie gegenüber den wachsenden islamischen Parallelgesellschaften in die Minderheit geraten und nach ihren eigenen formalen demokratischen Regeln vor die Alternative gestellt werden, sich nun umgekehrt in eine islamisch geprägte Gesellschafts- und Rechtsordnung zu integrieren oder das eigene Land zu verlassen. Dann könnten sie zu spät an das Wort ihres vergessenen Dichterfürsten und Weimarer Ministers Johann Wolfgang Goethe erinnert werden: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Das würde ja das Ende Deutschland als europäische Kulturnation bedeuten.

Wir müssen uns mit intensiven Gedanken des Widerstandes durchdringen.


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