Allah, gepriesen sei sein Name!
Nur was muß passieren, damit die Politik im Sinne der hiesigen
Bevölkerung auch agiert?
Hallo Dieter,
die Antwort auf diese Frage findet sich in Deinem vorausgegangenen Beitrag, und zwar am Ende des Zitates von 1996:
"Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert.â€
Dieser Satz ist von ungeheurer Bedeutung. Das Volk hier in D, das die Lage ändern könnte, sind all jene, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Sie sind der eigentliche Souverän im Lande. Wenn dieses "Volk" aber kein Interesse hat, etwas zu ändern, dann wird Allah, gepriesen sei sein Name, weiterhin bei den Deutschen seine Däumchen drehen, jenen aber Segen geben, die aktiv sind: Politiker, Lobbyisten, geheime Strippenzieher, Parteispender - und seit neuem auch die in Deinem Beitrag zitierten Einwanderer und ihre engagierten (!) Kinder.
Wie man aktiv werden könnte, sollte, wollen möge ..., habe ich mehrfach schon beschrieben (steht im GG, WahlG, ParteienG etc.). Kann ich gerne wiederholen, auch wenn es mir inzwischen etwas peinlich ist.
Gruß Dieter
Gruß, Weiner
PS: Von der politischen Fragestellung abgesehen, ist natürlich die theologische Frage noch viel, viel interessanter: ist der Gott der Bibel identisch mit Mohammeds Allah - gepriesen die Letzteren alle beide!? Darüber gibt es inzwischen sogar universitäre Fachliteratur. Es liegt nahe, die Sache zu bejahen, einerseits aus philosophischen Erwägungen heraus, andererseits weil die drei "großen" monotheistischen Religionen einen gemeinsamen Ursprung haben im Gott Abrahams bzw. der Israeliten. Ich weiß nicht, ob hier auf dem Forum das judenchristliche Umfeld schon diskutiert wurde, in dem Mohammed aufgewachsen ist und "seinen Glauben" gefunden hat. Ich habe mich im Rahmen meiner historischen Recherchen (zu den Zyklen) damit ausführlich beschäftigen müssen, und es ist mir dabei schnell klar geworden, dass der religiöse Quellgrund des Islam auf absolut identische Weise jüdisch ist wie im Falle des Christentums. Beim Letzterem wurde der geistige Anstoß des Juden Jesus von griechisch-römisch "Heiden" aufgenommen und weitergetragen, beim Islam eben von arabischen Nomaden. Man sollte hier allerdings ergänzen, dass die arabischen Nomaden niemals fähig gewesen wären, den Islam zu einer historischen Bewegung zu entfalten, doch haben die bald unterworfenen Perser mit ihrer hohen Bildung und Kultur diese Aufgabe dienstfertig in den entscheidenden Jahrzehnten nach 650 übernommen.