Sorgen sind berechtigt
@twc-online:
Nochmal zu Deiner Absicherung.
1. Denke mal nicht, dass Du mit Deiner 100.000 € Strategie auf der sicheren Seite bist. Diese Grenze gilt ja seit Zypern. De facto haftet der ESM europaweit für sämtliche Banken und Staaten, dort sind 750 Mrd. drin. Deutschland hält 31 %,Frankreich und Italien je 20 % mit jeweils unbeschränkter Nachschußpflicht. Die DBK hat akt. ein Derivate-Risiko von 64 Billionen, fast 10 % aller weltweiten Derivate. Die Risiken dafür sind verswapt (d.h. auf viele andere Banken verteilt). Diese Swaps sind ein übliches Umverteilungssystem, bei der spinnennetzartigen Vernetzung ein Stein den Dominoeffekt auslöst.
Also ist der Weg, sich über ein Bankprodukt gegen Risiken abzusichern, nicht der richtige. Dein 100 Mille Weg ist auch nur eine Nebelkerze. Genauso wie der Einlagensicherungsfond der Banken oder der Fond für die Versicherungen. Damit kann eine kleine Bank in Wanne-Eikel gerettet werden, aber nicht die DBK.
Was kann man also tun?
Stellen wir uns auf eine europ. Vermögensabgabe ein. 10 % ist dabei vom IWF schon beschlossen.
Bei Deinem Aktienclub empfehle ich Dir folgendes:
Ein Depot, wo Long- und Short-Positionen ein ausgewogenes Verhältnis haben. Starke Aktien long, schwache Aktien short.
Die Absicherung über klassische PUTS (DAX, SP500..) an der Eurex bzw. Nymex.
Dort gibt es kein Emittentenrisiko und im Notfall steht die Börse ein. Sollte die pleite sein, brauchen wir uns über Geld erstmal keine Gedanken mehr machen.
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