Bankdepot wird nur verwahrt (Banken-Insolvenz)
Ich weiß es nicht, finde Deine Überlegungen interessant.
Ein DB-Untergang würde Riesenkreise ziehen.
WAS wäre dann wohl noch gewährleistet?
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Nach meinem Wissen ist das Konto bei einer Bankinsolvenz nicht geschützt (bzw. nur indirekt über die Einlagensicherung; dieser Schutz hatte in Zypern oder Italien auch schon relativ geringe Obergrenzen). Das Depot der Bank ist geschützt, weil die Depotbank die Wertpapiere nur verwahrt (und deshalb das Depot nicht zur Insolvenzmasse gehört). Deshalb müssen meiner Meinung nach die Bundesanleihen in einem Bankdepot vor den Gläubigern der Bank sicher sein (nach aktueller Rechtslage), solange sie nicht fällig werden.
http://www.gevestor.de/details/insolvenz-der-depotbank-wie-sicher-ist-mein-geld-605275....
https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung
Wenn jemand etwas weiß, das dieser Meinung widerspricht, bin ich sehr daran interessiert.
Ich halte eine Insolvenz der Deutschen Bank aber für sehr unwahrscheinlich. Da ich aber ein großes Deutsche-Bank-Risiko habe, will ich auf theoretisch mögliche Fälle wie in Zypern möglichst gut vorbereitet sein.