Short Dax (ETF?) mit geringem "Gegenpartei-Risiko" gesucht
Ich habe als Geschäftsführer in einem Investmentclub (Depot bei der Deutschen Bank) ein großes Deutsche-Bank Risiko. Außerdem ist der Depotwechsel sehr aufwändig und ich bin eigentlich mit der Deutschen Bank als Depotbank sehr zufrieden (wenn ich nicht auf die Aktienkursentwicklung schaue und mir Sorgen um die Deutsche Bank mache).
Schon in den letzten Monaten halte ich deswegen das Konto immer deutlich unter der 100.000 Euro Grenze.
Die Aktien habe ich im Moment weitgehend über einen Short-DAX-ETF abgesichert (dbx-tracker), weil ich gedacht habe: ETF = kein Emittentenrisiko. Für den Fonds gilt das schon, aber aus den Anlegerinformationen:
"... Der Fonds schließt ein Derivategeschäft mit einer Vertragspartei
(anfänglich der Deutschen Bank) ab. Falls die Vertragspartei
keine Zahlungen leistet (zum Beispiel aufgrund ihrer Insolvenz),
kann dies dazu führen, dass in Bezug auf Ihre Anlage ein Verlust
entsteht..."
Welches DAX-Short-Investment würdet ihr im Hinblick auf möglichst geringes Emittentenrisiko und "Counterpart-Risiko" (Risiko durch die Gegenpartei der short-Position; ich weiß nicht genau, ob das der richtige Begriff ist) empfehlen?
Der direkte Aktienverkauf wäre unpraktisch, weil die teilweise kleinen Aktienwerte oft hohe Spreads haben und ich dann zusätzlich in so etwas wie Bundesanleihen mit negativer Rendite gehen müßte, um das Risiko eines zu hohen Kontostandes (vgl. z.B. Zypern) nicht zu haben.
Edit: Für den DAX finde ich nur einen Short-ETF von db x-tracker und comstage.
Deshalb kann ich wohl einerseits auf den Euro Stoxx 50 ausweichen oder andererseits ein Short-Zertifikat (dann mit Emittentenrisiko) auf den DAX nehmen.