Teilverkauf Aktien

twc-online, Dienstag, 09.02.2016, 12:11 (vor 3652 Tagen) @ twc-online3557 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.02.2016, 12:24

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Welches DAX-Short-Investment würdet ihr im Hinblick auf möglichst
geringes Emittentenrisiko und "Counterpart-Risiko" (Risiko durch die
Gegenpartei der short-Position; ich weiß nicht genau, ob das der richtige
Begriff ist) empfehlen?

Der direkte Aktienverkauf wäre unpraktisch, weil die teilweise kleinen
Aktienwerte oft hohe Spreads haben und ich dann zusätzlich in so etwas wie
Bundesanleihen mit negativer Rendite gehen müßte, um das Risiko eines zu
hohen Kontostandes (vgl. z.B. Zypern) nicht zu haben.
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Ein short-ETF, der auf Eurex-Futures basiert, wäre mir 'sicher' genug. So etwas habe ich aber nicht gefunden.

In Short-Zertifikate kann ich im Moment mit dem Investmentclub zur Absicherung gar nicht gehen, weil das der Gesellschaftervertrag nicht gestattet.

Deshalb habe ich jetzt doch einen großen Teil der Aktien verkauft und die dazugehörige Deutsche Bank - short - ETF Absicherung entsprechend weitgehend reduziert. Das Konto teilweise in Bundesanleihen (ISIN DE0001104628; Fälligkeit 15.12.17; Umsatz hoch; Rendite -0,5% p.a.) überführt.
Die relativ lange Laufzeit ist nicht meine geplante Investitionsdauer, sondern kommt daher, dass ich verhindern will, dass im Insolvenzfall die Anleihe fällig wird, bevor das Depot auf eine neue Bank übertragen wird. Würde Geld, das aus einer fälligen Anleihe stammt, die nach dem Insolvenzeintritt aber vor der Depotübertragung fällig wird, denselben Risiken unterliegen wie Geld, das von Beginn an am Deutsche Bank-Konto liegt?

Vor ein paar Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der mir gesagt hätte, ich würde eines Tages Geld in Bundesanleihen mit negativer Rendite parken.


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