Weitgehend Zustimmung ..

Beo2, NRW Witten, Freitag, 12.02.2016, 14:24 (vor 3648 Tagen) @ Rybezahl1414 Views

Ich glaube, ich habe in einem anderen Faden mit dir schon eingeräumt, dass ich es für denkbar halte, die Staatsschulden zu fixieren und durch das Verbot von Staatsanleihen die Rettung fallierender Unternehmen bzw. das Hobbyunternehmertum zu verhindern. Die Gesamtverschuldung würde dann um einen Fixpunkt herum schwanken.

Das ist ganz meine Rede. Ich empfehle 50% des BIP als Schuldendeckel in der Verfassung; das ist mehr als genug. Schon 25% würden reichen. Absolut gesehen muss die Staatsverschuldung steigen, wenn das BIP wächst, da auch die Staatsleistungen im Umfang mitwachsen müssen.

Hat die Silke weiter oben verlinkt: "Dies kann nur verhindert werden, indem:
1. Der Staat als Schuldner ausgeschlossen wird.

Das geht nicht, da der Staat nach einem Kollaps eine Anschubfinanzierung benötigt (vgl. 1948ff), um eine Rechtsordnung, Finanzbehörden, Gerichte, Polizei etc. und die allernötigste Infrastruktur bereitzustellen. Sonst kann überhaupt keine private Wirtschaftstätigkeit in Gang kommen.

2. Geld nur gegen vollstreckbare Forderungen (Forderungen für die geleistet wird) in die Welt kommt.

Auch das geht nicht wegen der benötigten Anschubfinanzierung des Staates sowie um der Deckung (Geldbasis) des Bankengeldes. Der Staat (Bürger) muss der erste Emittent eines Zahlungsmittel sein, der Geldbasis, womit er eine durchsetzbare Rechtsordnung usw. finanzieren muss.

Das Problem hätte gleich am Anfang gelöst werden müssen. Jetzt ist es zu spät. Jetzt kann nichts mehr helfen - es sei denn die Schulden, die von keinerlei Leistungsbereitschaft unterlegt sind, werden sofort ausgebucht. Je später sie ausgebucht werden werden, desto länger wird sich das Elend hinziehen. Und am Schluss werden sie doch ausgebucht bzw. sie verschwinden in der bekannten Hyperinflation."

Richtig.

Mit Gruß, Beo2


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