Einzelfälle und "das Deutsche"

Mercury, Sonntag, 17.01.2016, 12:40 (vor 3673 Tagen) @ Uwe3830 Views

Hallo Uwe,

danke für die rasche Antwort, jedoch zeigt mir Deine gewählte
Überschrift, die Einleitung Deines Schlussabsatzes ist, dass Du nicht Fall
bezogen argumentierst.

Einzelfall. So haben die USA auch argumentiert. Folter? Nur vorübergehend. In begründeten Ausnahmesituationen.
Guantanomo: Viele Einzelfälle.
Totalitarismus besteht nur aus vielen Einzelfällen in vielen Wohnzimmern.

@Zarathustra:«Wie käme ich je dazu, die Verbannung all jener
zu fordern, ... »

Mir ist entgangen, wo dieses von der von Dir so benannten "totalitären
Spreu" im betreffenden Fall so geschehen ist, die Forderung der Verbannung
all jener ...

Die "Troll"-Frage in Causa @Robert ist in einer gesperrten Beitragskette
erörtert worden, zu der ich meine Stellungnahme abgegeben habe und die
Entscheidung von @Chef beachte. Dennoch sollte es im Interesse des Forums
möglich sein, sie im Bedarfsfall stellen zu dürfen.

Wieso regt sich jemand darüber auf, was ein Anderer (z.B. Robert) sagt? Niemand zwingt ihn, es zu lesen oder zu reagieren. Wieso schreit also jemand nach seinem "großen Bruder" (nicht persönlich gemeint, @Chef), damit er ihm diese andere Meinung erspart?

Ist das die "deutsche Volkssolidarität", die "das Deutsche" gegen Flüchtlinge und - natürlich nur im Einzelfall - andere "Deutsche" verteidigt?

Erinnert ein wenig an die Inquisition: Deutschland soll gerettet werden, indem man es in "gute und schlechte Deutsche" (mit Redefreiheit und ohne, mit Demonstrationsfreiheit und ohne etc.) aufteilt. So stirbt zwar das Land auch, aber seine Seele ist gerettet ....

Hatten wir schon einmal. Da hat sich "das Ausland" riesig gefreut über den Zustrom deutscher Dichter, Denker, Wissenschaftler, Kulturschaffender, die den Deutschen nicht deutsch genug waren. So kann man sich auch selbst ruinieren.

Gruß

Mercury


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