Das kommt vom verbreiteten Zu-kurz-Denken

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 15.01.2016, 18:04 (vor 3675 Tagen) @ Fabio4866 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.01.2016, 18:53

Ach und weil das hier ja inzwischen hochrelevant zu sein scheint: Bin
Halbitaliener, oder um genau zu sein: 25% (Großvater väterlicherseits).

Solange dein Großvater den Ariernachweis hatte, ist alles i.O. [[freude]]


Ich kapiere nicht, warum es nur die zwei Extreme zu geben scheint:

- Herkunft bei Verbrechen spielt überhaupt keine Rolle und soll nicht
erwähnt werden

- Herkunft spielt die alles entscheidende Rolle und man muss darauf
herumreiten und Kollektivschuld walten lassen.

Das kommt vom Zu-kurz-Denken.
In Wirklichkeit geht es nicht um die Herkunft, sondern um die Kultur. Die korreliert aber häufig mit der Herkunft.

Verbrechen ist immer ein Kulturprodukt.
Es ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich, welches Verhalten als kriminell angesehen wird, und welches nicht.

Nicht an die jeweilige Kultur angepasstes Verhalten wird als Verbrechen oder doch als Störung des Kulturgefüges angesehen.
Und jetzt ist die Wahrscheinlichkeit, wenn jemand in einer bestimmten Kultur aufgewachsen ist, dass er diese kulturellen Normen internalisiert hat, und sich kulturadäquat verhält, somit mit den Normen und Gersetzen nicht in Konflikt gerät, nun einmal größer, als bei jemandenn, der nicht darin aufgewachsen ist.
Kultur wird über die Mütter und die mütterlichen Verwandten (Epigenetik) vermittelt.
Kultur ist keine Sache der Gene, sondern der Epigenetik.

Armer Chef, hab` Dich nie beneidet, aber seit gefühlt ´nem Jahr hast Du
echt nen Scheissjob.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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