Man glaubt es nicht. Der ironische Bericht wird von einem tatsächlichen Artikel bei SPON nocht getoppt (mL):

DT, Donnerstag, 07.01.2016, 19:39 (vor 3683 Tagen) @ nereus6854 Views

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/margarete-stokowski-ueber-sexualisierte-gewal...


Sexualisierte Gewalt: Des Rudels Kern

Eine Kolumne von Margarete Stokowski

Die rassistische Hysterie nach den Übergriffen in verschiedenen deutschen Städten schadet den Opfern, weil sie eine wirkliche Debatte über sexualisierte Gewalt verhindert.

"Es ist so ekelhaft. Die Debatte um muslimische Migranten hat ihren bisherigen Hysterie-Höhepunkt erreicht. Die Opfer der Übergriffe in Köln, Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt sind in dieser Debatte denen, die sich am meisten aufregen, vollkommen egal. Sie sind gerade gut genug für reißerische Beschreibungen von zerfetzter Unterwäsche und Fingern an Körperöffnungen und gut genug als Grund, sich als besorgter Bürger zum edlen Ritter und Frauenbeschützer aufzuschwingen.

...

Inzwischen wird über die Ausweisung straffällig gewordener Asylsuchender gesprochen, obwohl die Herkunft der Täter bislang nicht klar ist. Dabei ist das noch der vergleichsweise seriöse Teil dieser Debatte."

Denen, die nun darauf hinweisen, dass sexualisierte Gewalt nicht erst mit den Flüchtlingen nach Deutschland gekommen ist, wird vorgeworfen, die Vorfälle von Köln zu verharmlosen. Feministinnen, die seit Jahren und Jahrzehnten über Gewalt gegen Frauen schreiben, wird erklärt, sie würden nur ablenken wollen, um die Täter von Köln zu schützen - das ist absurd und zeigt, wie sehr die Debatte aus dem Ruder gelaufen ist. Es ist, als würde jemand rufen: "Es brennt in der Küche!" und jemand antwortet: "Im Wohnzimmer auch!", und dann sagt der Erste: "Ach was, du willst also nicht die Feuerwehr rufen?" <<

[image]

Margarete Stokowski von SpON bekommt den Titel "Erklärerin und Relativiererin des Jahres".

Ich sammle diese Artikel und Namen, damit in zukünftigen Schulbüchern Beispiele von Rhetorik und Manipulation auftauchen können, ähnlich wie wir es in der Schule über die Artikel aus der Zeit von 1933-1945 und aus dem Stürmer lernen konnten.


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