Das meinst Du aber nicht ernst, oder? Ich dachte, das hier ist ein Wirtschaftsforum.
Natürlich ist Sozialismus gut für die Masse der Leistungsempfänger, endet aber dann, wenn nichts mehr da ist, was man noch umverteilen könnte - alternativ wandelt er sich in eine mehr oder weniger grausame Diktatur, die dem Einzelnen seine Bedürfnisse vorschreibt, um die Umverteilung am Leben zu halten.
Schlecht ist er für alle diejenigen, die Leistungen erbringen, denn sie werden ihnen abgenommen, ohne daß eine ausreichende Vergütung erfolgt (Parallelen zum Sozialismus der aktuellen BRiD sind unübersehbar). Diese Enteignung erfolgt zunächst mittels Legislative (Steuerwillkür), später unter Androhung und/oder Ausübung von Gewalt.
Der Kapitalismus ist aber auch nur primär anders - wie wir aktuell sehen, entwickelt er auch sozialistische Tendenzen und verteilt um, um weiter existieren zu können. Die Umverteilung geschieht hier aber
1. von der Mitte zur Basis, des "sozialen Friedens" wegen, und
2. von der Mitte nach oben, um das System (Ponzi-Schema) weiter am Laufen zu halten.
Die Frage ist dann aber, was passiert, wenn die Mitte nicht mehr existiert? Krieg, Revolution, Sozialismus?
Summa: Beide Systeme können auf Dauer nicht existieren (wie hier im DGF alle Jahre wieder bewiesen wurde). Alternativen?
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Beste Grüße
GRIBA