Beispiel bereits vorhanden
Wo existiert ein Sozialstaat ohne Offene Gesellschaft? Das Gegenteil
ist
der Fall,
je offener die Gesellschaft, desto funktionaler der Sozialstaat.
zum Beispiel?
Vergleich einmal: Schweiz vs Deutschland vs Russland vs Somalia
Was soll ich da vergleichen?
Schau Dir die Offenheit dieser Gesellschaften an und welche Sozialleistungen sie
bieten.
In Somalia hast Du gute Chancen, dass Dir die Klitoris beschnitten wird, in Russland
geniesst Du immerhin schon kontrollierte Freiheiten, in Deutschland kannst Du gegen
alles protestieren (nur nützt es nicht so viel) und in der Schweiz kannst Du beschlossene
Gesetze kippen.
Dann vergleich die Sozialleistungen, die Du in den jeweiligen Staaten kriegen kannst.
Was wirklich Fakt ist: Europa ist von Zäunen umgeben und trotzdem von
Immigranten
überschwemmt.
Nein, nur Deutschland ist von Immigranten überschwemmt, da eben nicht von
Zäunen umgeben.
Deutschland ist gleich doppelt gesichert: erstens die Zäune an den Schengenaussengrenzen und
zweitens der Möglichkeit, Flüchtlinge dorthin zurückzuschicken, wo sie den Schengen/Dublin-Raum
betreten haben.
Das System funktioniert aber nicht mehr.
Was Du nun willst, ist eine neue Mauer um Deutschland rum. Was machst Du aber nun mit jenen, die
trotzdem nach Deutschland reinkommen? An Österreich übergeben? Denn gibt es kein Dublin mehr, dann
besteht für Ungarn kein Grund, die Grenzen extrem gut zu sichern, die wollen dann einfach die
Flüchtlinge weiterreichen.
Wer trotz der herrschenden Zustände immer noch glaubt, das
derzeitige
Dublin-System funktioniere träumt und wer glaubt, das europäische
System
wieder mit
einem nationalen System zu ersetzen, der träumt noch vielmehr, weil
dann
die Südstaaten,
die derzeit die höchste Last tragen, alles nach Norden durchlassen.
Weil alle nach Norden-->Deutschland wollen, das ist der Sozialstaat mit
den höchsten Leistungen.
Ach ja? Also bei uns erzählt die SVP, die Europäer wollten sich über die
Personenfreizügigkeit in unser Sozialsystem reinschleusen, weil es zuhause,
also z.B, in Deutschland, von wo die meisten kommen, nix bis gar nix gäbe...
Aber passt schon, wir kennen ja deine Agenda.
Aufgrund "unserer" NS-Vergangenheit, haben wir nun eben uns selbst
aufzugeben.
"Deutschland" gibt es noch nicht so lange, dass jede Transformation einer
"Aufgabe" gleichkäme. Da verschwindet eher das Schweizerdeutsche als das
Deutsche. Und wenn Merkel sagte, jeder "Deutschsprachige" gehöre ins Deutsche
Mutterland, dann sprächen binnen 2 Jahre 50 Millionen Afrikaner deutsch, da
wette ich mit Dir :D
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367502
"Ohne Vision läuft man gegen Mauern. Ich denke, die deutsche Vision
ist es, die NS-Schande hinter
sich zu lassen: heute fahren Züge mit Menschen ein und nicht mehr
aus."
Genau das ist der Punkt. Deutschland ist derzeit einer der hellsten Sterne.
Merkel orientiert sich übrigens am Schweizer Modell, d.h. Asylanträge schnell
bearbeiten und bei nicht Eintreten sofort nach Hause schicken:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-schweiz-erprobt-...
Einwanderer vom Balkan können in der Schweiz binnen 48 Stunden abgewiesen werden, Anträge
von Bürgern mancher afrikanischer Staaten sollen innerhalb von zwei Monaten bearbeitet sein.
Ein Modell auch für Deutschland?
[...]Die Kanzlerin steht nicht allein damit, in Sachen Asylrecht den Blick auf die Schweiz zu richten. Im Asylverfahrenszentrum in Zürich
geben sich Besuchergruppen aus Deutschland die Klinke in die Hand. Erst Ende August zeigte sich der Chef der CSU-Landtagsfraktion,
Thomas Kreuzer, beeindruckt von dem, was er mit seiner Delegation aus Bayern dort sah. [...]
[...]Es hat sich dort herumgesprochen, dass die Chance, in der Schweiz Asyl zu bekommen, denkbar klein ist und dass prompt die Abschiebung droht. [...]
Bleibt dann nur noch das Problem, wohin man die Abgewiesenen abschiebt.