"Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland" - "Neue deutsche Medienmacher" @Udo und Journalisten
Hallo allen,
so prägt man...
"Vielleicht haben Sie ja schon darüber geschrieben, doch erst in diesen Tagen habe ich das „Glossar der Neuen deutschen Medienmacher“ ( http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2015/04/NdM_Glossar_www.pdf ) zur Kenntnis genommen, womit sich mir auch der neue, veränderte Sprachstil der FAZ verständlicher wurde.
Hier wird eine politisch gefälligere Wortwahl empfohlen. Z.B.Geflüchtete statt Wirtschaftsflüchtlinge, Zuzug statt Asylantenstrom, Schutzsuchender statt Asylant.
Nach Ansicht der Neuen deutschen Medienmacher gibt es ja eigentlich überhaupt kein Problem, denn sie sehen das u.a. so:
„Bundesrepublikaner _ kann als Bezeichnung für alle Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden, denn auch diejenigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit haben sich für ein Leben in der Bundesrepublik entschieden.“
(aus einer Zuschrift unter dem aktuellen Beitag von Don Alphonso.)
Der Verein, der die (ungefragte) Umgestaltung der deutschen Gesellschaft begleiten will: http://www.neuemedienmacher.de/ueber-uns/
(Der Beirat ist übrigens "noch im Aufbau" - da scheint es doch noch Zurückhaltung zu geben. Merkwürdig, so wie derzeit viele tönten)
Es hört sich wahrscheinlich nicht so ähnlich wie Initiative neue "soziale" Marktwirtschaft an, und ist sicher mit dem in Deutschland herrschendem Tantenclan Liz-Friedel-usw. verbandelt.
Dabei stehen "Formulierungshilfen" für die Medien ganz oben, wie man lesen darf:
"Der Verein nennt neben diversen Projekten die folgenden Hauptaufgabenbereiche als Vereinszweck:
Interessenvertretung für „Medienschaffende mit Migrationshintergrund“
Umsetzung von Projekten und Initiativen für mehr Vielfalt in den Medien, auf inhaltlicher und personeller Ebene
Ansprechpartner für interkulturellen Journalismus
Forum für Information und Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung und Förderung
Publikmachung der Anliegen und Positionen des Netzwerkes insbesondere gegenüber Entscheidungsträgern in Medien und Politik[4]
Konkrete größere Projekte sind bisher vor allem die Gründung lokaler und regionaler Netzwerke von Medienschaffenden, ein Mentoren-Programm, um junge Journalisten mit Migrationshintergrund zu fördern, eine kostenfreie Recherche-Datenbank für Journalisten mit Fachleuten mit Migrationshintergrund zu einem breiten Themenspektrum (www.vielfaltfinder.de), sowie die Entwicklung eines Glossars mit Formulierungshilfen für differenzierte Berichterstattung."
Siehe auch darunter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Deutsche_Medienmacher#Prominente_Mitglieder
Wie weit die Bemühungen um die entsprechende Beeinflussung der Kultur überhaupt reichen, siehe hier in der taz dazu: http://m.taz.de/!5168118;m/
Da sind sicher alle froh, denn ein nur ein Betroffener, also einer mit Migrationshintergrund (oft Doppelpassler) kann wissen was für Deutschland richtig ist. Das wird ja auch im aktuellen Gender-Feminismus-Gedankenapparat so gefordert: Nur die PoC, also People of Colour (nicht Schwarze oder so) können Aussagen machen, denn ausschließlich die weißen Überprivilegierten haben ja eine verzerrte Sicht.
"Der Ruf nach mehr Vielfalt in den Medien ist nicht neu. Im Jahr 2007 lud Maria Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, mehr als fünfzig Medienmacher ins Kanzleramt ein. Böhmer plädierte dafür, mehr Migranten an Redaktionstische und Mikros zu holen. Vor allem die öffentlichen-rechtlichen Anstalten sahen sich danach in der Pflicht, mehr Journalisten aus Einwanderfamilien moderieren und kommentieren zu lassen. Nun, zwei Jahre später, ist das aber trotzdem noch die Ausnahme. Gerade junge Journalisten mit nichtdeutschen Wurzeln landen häufig in kleineren Nischenformaten.
Das Ziel, die Vielfalt auch in den Medien zu repräsentieren, ist also noch lange nicht erreicht. "Wir haben zwar inzwischen einen türkischen "Tatort"-Kommisar, das ist gut, reicht aber noch nicht", sagt Göroglu. Die "Neuen Deutschen Medienmacher" wollen den Prozess kritisch und konstruktiv begleiten. Protegiert werden wollten sie aber nicht, "das haben wir gar nicht nötig", betont Parvand. "Daher brauchen wir auch keine Quote." Ihre Forderung: Journalisten mit Migrationshintergrund müssten noch mehr in den Mainstream."
(Weiter in dieses Netzwerk führt: https://www.vielfaltfinder.de/content/%C3%BCber-uns-1 / http://deutsch-plus.de/ http://www.forum-der-brueckenbauer.de/ usw.)
Wie schön, dass nun Experten unter uns sind, die wissen, dass es 'die Sprache ist, die dichtet und denkt'. Und über uns behütend wacht!
Wer Ausgleich sucht: Hier die TS-Bilder von Merkels Besuch beim CSU-Parteitag: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-134577.html - - diese 2 min 38 sollte man nicht verpassen, denn das sieht man nicht alle Tage und es könnte ein Auftakt sein - man lässt es direkt durch die Aufnahmen eines Abgeordneten sagen (die in der eigentlichen Redaktion ausgewählt werden, je nach "Linie").
Selbst die Berichterstatterin der Tagesschau klang bereits ganz anders (vielleicht kann sie rechnen, und weiß inzwischen wie schnell was bei dem gegenwärtigem und erwartbarem Zuwanderungsdruck passieren muss bzw. müsste. vielleicht spürt sie die veränderte Lage: Spüre eine Erschütterung der Macht
). Sie war durch besonders aggressive Propaganda für die Merkel-Linie aufgefallen.
Ebenfalls nicht alle Tage kann man Gottlieb vom BR ertragen. Heute kann er der breiten Mehrheit aus dem Herzen reden: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-134575.html - Video 1 min 49.
Allen ein schönes Wochenende!
Viele freundliche Grüße
azur
PS: aktuell dazu aus dem: http://www.meme-generator.de/media/created/w9uu2s.jpg (Schöne Grüße an BLa)
PPS: Nun bräuchte es also nur noch Zensurbehörden, die den Gebrauch der rechten Worte überwachen. Kenn ich alles aus der DDR. Gerade auch soetwas hat diesen Laden völlig diskreditiert und zur Abwendung der breiten Mehrheit geführt.
Vermutlich gibt es weitere dieser Glossarien bzw. Formulierungshilfen. Dazu können bitte die hier anwesenden Journalisten berichten. Also @Udo, dottore und alle: Habt Ihr so etwas schon mal bekommen bzw. die Wirkung erlebt (etwa in der Nacht, als nach der inzwischen anerkannt illegalen Auflösung des russischen Parlamentes unter Jelzin, als mit einem Male alle Medien andere Begriffe für den selben Vorgang verwendeten?)?
Oder gibts da eine Omertà ? Scheint einem oft so...
Edit: Grüne in Österreich: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4871143/Peter-Pilz_Ich-will-moglichst-we...
"Die meisten Jihadisten kommen über Deutschland?
Leider ja, weil die Geheimdienste nicht kooperieren. Die Franzosen hatten alle Terroristen in ihren Karteien. Die Belgier hatten alle drin, die Deutschen, auch wir. Aber es gibt keinen Austausch, jeder spioniert gegen jeden. Aber der Terrorismus ist nicht der Grund, warum ich bei jedem Flüchtling wissen will, wer das ist. Wir haben ein Recht, zu erfahren, wer zu uns kommt.
Und wenn Flüchtlinge über die grüne Grenze kommen?
Ich war im Gegensatz zu den meisten, die sich in Zaunfantasien ergehen, dort. Die Flüchtlinge kommen über die vorgegebenen Routen, sie weichen maximal einige Meter ab. Zäune treffen nur die Weinbauern.
Wie viele Flüchtlinge kann Österreich aufnehmen?
Ich bin da radikaler als die Freiheitlichen: Ich will so wenige Flüchtlinge wie möglich. Ich stehe nicht mit einer Kerze an der Südgrenze und freue mich über jeden, der kommt. Das ist doch Unsinn. Allerdings bin ich gegen Stacheldrähte – ich will, dass wir die Fluchtgründe beseitigen. "
--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.