Du hast eindeutig Blut geleckt ... *g*

Vanitas, Donnerstag, 19.11.2015, 19:29 (vor 3729 Tagen) @ nereus7827 Views
bearbeitet von Vanitas, Donnerstag, 19.11.2015, 19:36

So, das wär’s dann von mir zum Thema gewesen. [[zwinker]]

Hallo nereus,

das glaub' ich Dir jetzt nicht, denn sicher willst Du doch noch herausbekommen wo der "falsche" Wladimir, also der von der Vera Putina, dann abgeblieben ist, nachdem er so als ca. Neunjähjriger vom Stiefvater abgeschoben bei seinen mütterlichen Großeltern im Ural landete? Hat der niemals mehr zu seiner leiblichen Mutter zurückgefunden und zu seinen früheren Freunden und Bezugspersonen in Metechi? Einfach so verschollen in der großen Weite des russischen Sowjet-Reichs? Oder einfach kein Thema mehr, wo der dann noch überall verweilte, denn Veras Eltern hatten ja wohl auch nicht das ewige Leben gepachtet ... [[zwinker]]

Das mit den vier zusätzlichen Jahren zum Niederkunftsalter der Maria Iwanowna, der "echten" Putin-Mutter also, ist von http://diepresse.com unsauber recherchiert, aber m.E. geschenkt, ich bin auf 41 gekommen, Du auf 42, hoch genug ist es jedenfalls für eine Frau, die die Strapazen des Großen Vaterländischen Krieges und der katastrophalen Belagerung Leningrads halbverhungert zusammen mit ihrem nach einer Kriegsverletzung schwerbehinderten Mann(beide Beine verkrüppelt) überlebt hatte.

Ich zitiere mal aus "Der Mann ohne Gesicht - Wladimir Putin" von Masha Gessen Seite 41ff.:

Die Geburt des jüngeren Wladimir Putin war ein weiteres Wunder, das so unwahrscheinlich war, dass sich hartnäckig das Gerücht hält, er sei adoptiert wurden. Am Vorabend von Putins ersten Präsidentenwahlen meldete sich eine Frau in der Kaukasusrepublik Georgien zu Wort, die behauptete, sie habe ihn im Alter von neun Jahren zur Adoption freigegeben. Man ging der Geschichte nach, mehrere Artikel und zwei Bücher folgten, und sogar Natalia Geworkjan war geneigt, der Behauptung zu glauben:
Sie fand seine Eltern auffällig altersschwach, und die Tatsache, dass das Biografenteam (von Beresowski zusammengetrommelt) niemanden fand, der sich an den Jungen erinnerte, bevor er das Schulalter erreicht hatte, verstärkte ihren Verdacht.
Es ist jedoch weder möglich noch unmöglich, die Adoptionstheorie zu beweisen, sondern es ist völlig unnötig: Unstrittig bleibt die Tatsache, dass Wladimir Putin, gemessen an den Umständen seiner Zeit, ein >Wunderkind< war.

Weiter kurz gerafft nach M. Gessen:
So konnte Putin mit den unlimitierten Mitteln seiner Geheimdienstorganisation die Informationen über seine Person besser kontrollieren als jeder andere moderne Politiker. Wladimir Putin schuf seinen eigenen Mythos.

Das Buch ist sehr interessant zu lesen, inbesondere auch was Putins Leningrader Zeit als Außenwirtschaftsbeauftragter und nachher als Vizebürgermeister unter A. Sobtschak angeht, aber lässt natürlich auch einige Fragen offen ...

Also, dranbleiben nereus, solange das Eisen glüht! [[freude]]

Und, schwarzer Humor muss sein, falls Du eine Lebensversicherung hast, setz' mich doch bitte noch als Bezugsberechtigten ein ...[[zigarre]][[herz]]


Gruß Vanitas

PS. Ich bin dann mal weg, Jakobsweg und so ....[[zwinker]]


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