Der Rattenfänger von Hameln und das Muster der Unendlichkeit:

Orodara, Dienstag, 17.11.2015, 11:41 (vor 3731 Tagen) @ sprit11756 Views

Hallo sprit!

Nach der Sage kam ein Mann nach Hameln und befreite die Stadt von einer Ratten- und Mäuseplage, indem er, auf einer Flöte spielend, die Tiere in den Fluß führte, wo sie ertranken. Die Einwohner Hamelns, welche ihm dafür einen Lohn versprochen hatten, schlugen diesen aus, und der Rattenfänger durfte gehen. Kurze Zeit später kam er jedoch zurück, wieder auf der Flöte blasend. Doch dieses Mal folgtem ihm keine Tiere, sondern Kinder, die er allesamt (bis auf drei) mit sich führte und spurlos in einem Berg verschwinden ließ.

Was ist die Bedeutung der Aussage?

Zuerst und oberflächlich gesehen natürlich die unbedarfte, falsche Gefolgschaft in den Untergang.

Aber es bedeutet noch etwas anderes, ein immer wiederkehrendes Gesetz: Wenn man dem Anderen den gebührenden Lohn verweigert, muß man dafür später wesentlich mehr zahlen!

Das kennt bestimmt jeder (ich auch).

Der Andere ist die Umwelt, Natur, der Mitmensch (man kann es sich aussuchen, denn es ist das gleiche Prinzip). Wenn man stets und immer wieder:

* seine Mitmenschen in Nato-Angriffskriegen

* die Natur durch Raubbau

* den Mitmenschen durch Egoismus, Machtgier und/oder Gleichgültigkeit (Hans-Hannemann- und Sankt-Florians-Prinzip)

* den Anderen, aus dessen Not Gewinn machend,

* die Lösung durch verkehrte Handlungen torpedierend

opfert, anstatt den Anderen zu retten, dann entsteht ein Ungleichgewicht. Der Rattenfänger wird daher noch des öfteren auftreten und die zahllosen Schieflagen richten, bis die Menschen es verstehen und diesen Fehler vielleicht nicht mehr machen.

Wer ist der Rattenfänger von Hameln?

Das Leben.

viele Grüße
Orodara

PS: Sorry, wenn es zu pathetisch klingt...[[zwinker]]


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