abnehmende Flüchtlingszahlen -> Annahmen
Hallo CenTao,
ich gehe aus folgenden Gründen von abnehmenden Zahlen aus:
1. Was Syrien betrifft, wird der Krieg zu einem Ende kommen und einem labilen Waffenstillstand weichen; eventuell wird eine Partei sogar in gewisser Weise zum Sieger werden.
2. Es werden nicht alle Syrer kommen können. Wer es in den kommenden Jahren nicht schafft, wird es auch später nicht schaffen.
3. Das gilt auch für Afghanen, Jemeniten, Eriträer, etc.
4. Wir werden es für die Nachbarländer finanziell erträglicher machen, diese Personen aufzunehmen.
5. Wir werden uns stärker abschotten, inkl. Grundgesetzänderung und Änderung der Nachzugsregeln für Familien (bleibt aber negativ für die Integration)
6. Wir werden in Europa eine stärkere Verteilung der Flüchtlinge durchsetzen.
7. Bei einer Verbesserung der Situation in den Heimatländern werden etliche auch remigrieren.
Aber: Immerhin bin ich von 13,5 Millionen ausgegangen, eine Zahl, die bisher kein Offizieller in den Mund genommen hat. Dies habe ich auch getan, weil es mich interessiert hat, wie DE damit finanziell zurecht kommen würde und welcher Änderungen es bedürfte.
Nichts davon wird genauso kommen oder passieren, aber mir ging es darum, eine Modellbildung vorzunehmen und nicht in Abwehrpanik zu verfallen oder in Duldungsstarre.
Ich sehe immer noch nicht den Untergang des Abendlandes kommen. Die Assimilationsstärke der deutschen Kultur (wie auch immer geartet) ist immens und wird durch die Weltoffenheit der Deutschen (Weltzugewandheit ging auch) verstärkt.
Ich garantiere Dir, wenn wir es richtig anpacken, also anders deutlich anders als jetzt, dann haben wir eine faire Chance daraus als wirtschaftliche und politische Gewinner innerhalb der EU hervorzugehen.
Nebenbei mildern wir den demografischen Wandel erheblich ab und schaffen Wachstum (meine Haltung dazu ist wohl bekannt).
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"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell
Arvid