hier meine abschließenden Bemerkungen ;-)
Hallo carov!
Sie schreiben zu meinen Zweifeln an der These, daß Jesus der Sohn von Maria Magdalena sein soll:
Lieber schräger oder schräg, dafür aber wahr...
Mit dem Begriff Wahrheit sollte man vorsichtig umgehen, denn bei Ereignissen die vor ca. 2.000 Jahren stattgefunden haben, dürfte die Wahrheitsfindung schwierig werden.
Ich halte nix von der Bibel. Steht zuviel zusammengeschustertes Zeugs drin. Kenn mich deswegen mit dem Müll nicht sonderlich aus.
Das halte ich bei einer Diskussion um die Thematik zumindest für schwierig, denn wie soll man über etwas debattieren, wenn man die wesentlichen Quellen außer acht läßt?
Trotzdem bin ich Christ und diene Jahwe.
Vor ca. 4 Jahren hat mir Jahwe folgendes zur Niederschrift diktiert, welches nun erstmalig, quasi exklusiv, im Gelben erscheint, etwas lang, dafür umso wahrer... :
Ach, Du meine Güte!
Jetzt wird es richtig spannend und ich möchte in aller Kürze einige wesentliche Stellen untersuchen, soweit das in kurzer Zeit und meinem Kenntnisstand überhaupt geht.
Sie schreiben: Jahwe sagte Abraham einen Sohn voraus, der sich für die Menschen opfern würde, die sich zum Glauben bekehren wollten. Ismael wurde dieser Sohn genannt und diesen Sohn sollte Abraham dem Herrn opfern. Jahwe schritt ein und rettete Ismael. Ismael wurde danach von Abraham verstoßen und aller Erbansprüchen versagt.
Ismael wurde zum Stammvater des „Heiligen Grals“.
Ismael soll der Sohn Abrahams gewesen sein, der mit seiner Sklavin Hagar zeugte, weil seine Frau Sara unfruchtbar gewesen war.
Über diesen Sachverhalt sind sich Altes Testament und Koran einig.
Danach wird es kritisch.
Laut AT wird Hagar mit Ismael verstoßen, als Sara im hohen Alter noch Isaak geboren hat, während im Koran Abraham eine Weisung Gottes erhält, die Sklavin und den Sohn in Mekka zurück zu lassen.
Für meine geringe Sichtweise handelt Allah etwas gnädiger und „vernünftiger“ als der seltsam intolerante Gott des AT, den eigenen Sohn und dessen Mutter aufgrund der mehrfachen Intrigen der Sara zu verstoßen (wenn auch nachträglich Hilfe geleistet wird).
Doch richtig bewerten, kann ich die Angelegenheit nicht, weil ich nicht weiß, ob es diese Geschichte tatsächlich gab und falls ja, wessen Deutung nun der Wahrheit näher kommt, die des AT oder die des Koran.
Während im AT eindeutig Isaak geopfert werden soll, bleibt das im Koran unausgesprochen. Hier wird Ismael eher als Prophet und Miterbauer der Kaaba gedeutet.
Laut AT wird Hagar vor der Opferung des Isaak in die Wüste geschickt, im Koran findet der „Opferversuch“ zwar statt, aber der Name des Sohnes wird nicht erwähnt, wobei gar der Sohn seiner Opferung zustimmt (!), während im AT Abraham mit einer Antwort ausweicht, als Isaak nach dem fehlenden Schaf fragt.
Kurzum, wir haben teilweise völlig verschiedene Handlungen obwohl die Handelnden die gleichen Personen sein sollen.
Von einem Heiligen Gral ist weder in AT, NT noch im Koran die Rede.
Wenn ich nun diese Kurzzusammenfassung und Deutungsunterschiede zwischen AT und Koran nehme und mit Ihrer „Offenbarung“ vergleiche, dann tendiert diese eher in die Auslegung des Korans, was aber dann mit dem AT-Namen Jahwe in einen strengen Kontrast gerät.
Böswillige könnten behaupten, hier hat jemand zwei heilige Schriften in einen Topf geschmissen, herum gerührt und irgendetwas zusammen gestöpselt, was sich weder mit AT noch Koran vereinbaren läßt und das herrschende Chaos komplettiert.
Ismael war der Gründer des „Heiligen Grals“ und er ist von Jahwe erwählt worden. .. Ismael wurde verfolgt, gefoltert und vom Volk ermordet und begraben.
Ismael stirbt laut AT im Alter von 137, aber keinesfalls durch Mord und im Koran wird meines Wissens, die Todesart von Ismail (Ismael) überhaupt nicht erwähnt.
Ihre Deutung läßt sich also auch hier weder mit dem AT noch mit dem Koran in Übereinstimmung bringen.
Ismael ist das Lamm Jahwes auf Erden und er leidet ununterbrochen wegen den Sünden der Menschen. Ismael ist Jahwes Freund und sein Gehilfe auf Erden. Sein Kleid ist schneeweiß und er ist ohne Sünde. Er ist der „Heilige Gral“.
Wie gesagt, vom Heiligen Gral sagen die obengenannten Schriften nichts, der taucht erst im frühen Mittelalter auf und wird als Kelch, Schale oder gar Kopf (Baphomet) gedeutet.
Das der biblische Isamel als Person den Heiligen Gral darstellen soll, lese ich bei Ihnen zum ersten Mal und mit Verlaub, diese Deutung paßt nun nirgendwo hinein.
Wenn ich dann noch lese, daß Johannes der Täufer Maria Magdalena geschwängert haben und daraus Jesus entstanden sein soll, dann stellen sich bei mir langsam die Nackenhaare in die Höhe.
Dies Deutung gibt es ja noch nicht einmal im Talmud und der schreibt schon reichlich schräges Zeug über Jesus.
Aufgrund der genannten Verwirrungen breche ich hiermit die Analyse ab, weil es sicherlich nichts bringt, mit Jemandem zu diskutieren, der die Grundlagen nicht zur Kenntnis nehmen will – obwohl diese zweifellos sehr widersprüchlich sind – aber mit seiner Offenbarung urplötzlich dem Gelbem Forum die Ehre erweist.
Kurzum: Wir sollten es gut sein lassen mit der Interpretation biblischer Gestalten, denn diese Diskussion führt aufgrund von Privat-Offenbarungen, die sich dann nicht einmal per nachvollziehbarer Textstellen gegenprüfen lassen, ins Nichts und diese wiederum selbst bei Herrn Carov zu unterschiedlichen Interpretationen.
Welche "Flüstertüte" hat Ihnen denn nun die Wahrheit offenbart? War das nicht Ihr Anspruch zu Beginn des Postings?
Fazit: Im Himmel – nichts als Chaos. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Das alles steht übrigens in vollständiger Länge in meinem Buch, das aber wohl niemals fertig wird...
Das wünsche ich mir aber dann von ganzem Herzen, wenn der Frieden unter den Menschen bewahrt werden soll. ![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
mfG
nereus