Direkte Anweisungen an die Bundesregierung?

Leserzuschrift, Donnerstag, 15.10.2015, 15:08 (vor 3757 Tagen) @ Wolffi4173 Views

Liebes Forum,

nicht nur bei der massiven Förderung der (Über-)Flutung unseres Landes mit Arabern & Afrikanern, sondern auch bei einer großen Anzahl anderer Handlungen seit 1990 ist zu beobachten, dass Bundesregierungen offenbar auf Anweisung „von außen“ agieren. Bis 1990 war das sowieso der Fall, aber damals gab es ja auch ganz offiziell einen Besatzungsstatus.

Daher:

WIE motiviert die äußere Macht (wir gehen von den USA aus), eine/n deutsche/n Bundeskanzler/in (BK) dazu, im Sinne dieser äußeren Macht – und damit in der Regel gegen die Interessen des deutschen Volks – zu handeln?

Seit langem stelle ich mir die Frage, wie diese Befehlskette funktioniert:

Gibt es überhaupt Anweisungen?
Sind diese Anweisungen abstrakt oder konkret?
Auf welcher Ebene erfolgen die Instruktionen (z.B. vom US-Präsident direkt an BK, auf Arbeitsebene des Weißen Hauses ans BK-Amt, über die Botschaft etc.)?
Wird bei Nichtbefolgung mit Sanktionierung gedroht?
Sofern 4) bejaht wird: Welche Sanktionen sind dies konkret?
Sofern 4) verneint wird: Folgen deutsche Regierungen den Interessen der USA wirklich aus „innerer Überzeugung“, die bspw. durch Mitgliedschaften in Atlantikbrücke oder Bilderberger-Einladungen entwickelt und gefestigt werden?
Falls 1) bis 6) bejaht werden: Verfahren die USA mit anderen europäischen Staaten genauso?

Ich bin mir einigermaßen sicher, dass es konkrete Anweisungen gibt. Möglicherweise auch als „Empfehlungen“ verpackt.

Hingegen bin ich mir unsicher, ob die äußere Macht tatsächlich mit Sanktionen für den Fall droht, dass der/die BK oder seine/ihre Regierung die Anweisungen nicht befolgt. Meine eigenen Erfahrungen mit transatlantisch ausgerichteten politischen Organisationen – einer dieser habe ich jahrelang selber angehört – sprechen eher dafür, dass die Erste Bundesliga der deutschen Politik voll und ganz davon überzeugt ist, dass unbedingte Washingtontreue oberste Priorität bei wesentlichen politischen Entscheidungen hat.

Sollte meine Einschätzung nicht zutreffen und sollten die Fragen 4) und 5) bejaht werden – warum stellt sich dann nicht die Bundesregierung oder meinetwegen auch ein deutscher BK zusammen mit dem Staatspräsidenten der Französischen Republik zur Prime Time live vor die Kameras und klärt das/die Völker auf: Wir werden erpresst, es wird mit diesem und jenem gedroht, aber wir verweigern uns dem in Zukunft, möchten aber unsere Bevölkerungen hiermit informieren etc.

Abschließend eine weitere Frage in die Runde: Wer von euch glaubt, dass Müntefering/Schröder die Entscheidung zu Neuwahlen im Jahr 2005 aus eigenem Interesse getroffen haben? Und wer glaubt, dass insbesondere Schröder aufgrund seines Neins zum Irakkrieg und der Agenda 2010 von Washington angewiesen wurden, so zu handeln?

Auch wenn wir leider niemals die (ganze) Wahrheit erfahren werden und obige Fragen wahrscheinlich nur maximal 100 lebende Personen beantworten können, interessieren mich Eure Einschätzungen und Spekulationen sehr.

Was meint ihr?

Mit besten Grüßen,
Marre


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