Krankenhäuser / Antwort von einem Arzt
Hallo!
Bin selbst Arzt. Kenne den Alltag, sowohl in der Notaufnahme, als auch in der Praxis und wurde auch schon mehrfach in eine Erstaufnahmeeinrichtung in unserer Nähe gerufen.
Bevor ich die Fragen beantworte, möchte einige Punkte ansprechen, die meiner Meinung nach wichtig sind.
Am Anfang des Jahres kamen v.a. Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Balkan. Das waren großteils Personen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie auf irgend einem Arbeitsmarkt in Deutschland integrierbar sind.
Damals schon und jetzt verstärkt kommen Syrer. Die Gebildeten erkennt man sofort. Verhalten sich wie wir. Höflich, eloquent, selbstbewusst. Menschen, bei denen man spürt, dass sie die Fähigkeit besitzen, sich zu ihrem eigenen Nutzen zu integrieren.
Alle anderen, auch die aus anderen Ländern, bilden eine undurchsichtige Masse. Hier gibt es viele, die sich unter dem massiven Einsatz von Ressourcen soweit "formen" lassen, dass sie sich innerhalb unserer Gesellschaft selbst ernähren können. Allerdings sind auch viele dabei, die bald resignieren werden, die es nicht gewohnt sind, sich jeden Tag um 6:00 Uhr aus dem Bett zu quälen und regelmäßig einer wenig befriedigenden Arbeit nach zu gehen. Sie werden bald ihren religiös geprägten Wurzeln folgen und für die deutsche Gesellschaft verloren sein.
Das große Problem wird sein, dass die deutsche Gesellschaft, neben all ihren sozialen Errungenschaften, nicht die gestaltende Härte und die überzeugende Integrationskraft besitzt, um zum Einen, von Anfang an, die Spreu vom Weizen zu trennen und zum Anderen diejenigen, die drohen verloren zu gehen, mit dem Reichtum und den Vorteilen unserer Werte und Bräuche an unsere Kultur zu binden.
Nun zu den Fragen:
zu 1. Ja, es gibt zahlreiche "Tropenkrankheiten" die sowohl schwer zu diagnostizieren, als auch schwer und damit sehr teuer zu behandeln sind. Die Symptome dieser Erkrankungen können leicht mit denen anderer, insbes. einer somatisierten Depression, verwechselt werden. Es drohen immense Kosten und eine weitere, deutliche Einschränkung des Zugangs zum Gesundheitssystem für alle!
zu 2. Manche Muslime ja, manche nein. Ist aber auch schwierig als Mann eine Muslima zu untersuchen. Eigentlich immer in Anwesenheit eines Familienangehörigen.
zu 3. Besonders fordernd aufgefallen sind mir bisher jene mit der Hautfarbe die man wohl gar nicht mehr benennen darf (kommen aus Afrika) und 2. bzw. 3. Generation Migranten.
Liegt meiner Meinung nach v.a. an unserer submissiven Willkommenskultur, die alles Fremde idealisiert und alles Eigene geringschätzt. Wie soll man vor so etwas Respekt haben?!
zu 4. Ich persönlich habe noch von keinen Übergriffen in unserer Gegend (Land) gehört. Allerdings weiß ich, dass z.B. Ärztinnen in den Großstätten nur noch in Begleitung Hausbesuche machen, wegen der ständig zunehmenden Zahl an Übergriffen.
Vielen Dank für dieses einzigartige Forum!!!