3tF und die Zeit danach...

Hinterbänkler, Schweiz - tief im Emmental, Dienstag, 13.10.2015, 14:41 (vor 3759 Tagen) @ Zarathustra2717 Views

Ja, aber irgendwann kommt der eben nicht mehr. Das ist alles eine Frage
der Fallhöhe, und bei der aktuellen Fallhöhe kann man den Imperator, der
die nukleare Apokalypse managt, glatt vergessen.
Wer auf so einen irrealen Ausgang unseres Dilemmas hofft, hofft vergebens.
Das ist kein Ausweg.

Was aus meiner 'Schau' heraus vollkommen irreal ist. Wie soll es in einer
postapokalyptischen Zeit entspannt und religiös zu und her gehen?
Apokalypse kann nichts anderes bedeuten, als dass die AKW's nicht gekühlt
werden.

Ja, erstens ein weiteres Umsonst, und zweitens aus meiner Sicht schlicht
und einfach nicht möglich.

Möglicherweise müsste ich mich dann wieder der Organisierten Gewalt
'unterordnen' und meine Visionen hätten auf dieser Welt weiterhin nur
bedingt einen Platz.
Diese meine Visionen sind halt nicht als Kopfkino abgelaufen - und
dementsprechend keine Schauungen - sondern Tagträumerei [[zwinker]]

Diese Vision erscheint mir gesünder als die Vision der Wiederauferstehung
der Feudalherrschaft.
Wie man so etwas postulierend an die Wand malen kann, ist mir ein Rätsel.

Hallo Zarathustra, Taurec und all die anderen...

Ich selbst habe auch einen Hang an Schauungen zu glauben, weil ich das Phänomen 'Zukunftsschau' aus meiner Familie kenne.
Meine Mutter hatte derartige Träume, die 1:1 stattgefunden haben.
Allerdings hatte sie die Fähigkeit nicht selbst weiterentwickelt, sondern hatte eher Angst davor.

Dass das Weltenwendeforum laufend die Schauungen einordnet und bewertet, ist eine gute Sache.
Viele Schauungen sind fragwürdig oder wandern in die Tonne.
Das Grundmodell der Zukunft bleibt jedoch erhalten.
Noch?
Oder will man dort daran festhalten?

Das wollte ich auch immer, sind doch die Schauungen bezüglich der Zukunft recht optimistisch, zumindest nach einer üblen Phase, die sich gerade entfaltet.
Die Zeit nach der sogenannten 'Dreitägigen Finsternis' (3tF) ist für mich in gewisser Hinsicht noch die beste verfügbare Zukunftsvision, zeigen sie doch eine Umwelt ohne die strahlenden AKWs.
Was den Imperator oder Kaiser betrifft, finde ich die mit diesen einhergehenden Implikationen natürlich grausam.

Wie @Taurec richtig schreibt, sind die Schauungen mit stark religiösen Elementen durchzogen.
Trotzdem sind auch echte Elemente drin, die sich ja nach wie vor in der Wirklichkeit wirklich verwirklichen.
Offensichtlich gibt es in menschlichen Erfahrungs- und Bewusstseinsbereich die Möglichkeit der echten Zukunftsschau.

Es stellen sich daher für mich die Fragen:
Ist das Phänomen 'Zukunftsschau per Traum oder Vision' beschränkt auf die Zeit bis zur 3tF und alles, was danach kommt, religiöse Verlängerung (vor allem aufgrund der Offenbarung des Johannes)?
Und, was im Weltenwendeforum ja auch schon häufig angesprochen wurde: Ist nicht auch schon der Begriff 'Dreitägigen Finsternis' eine religiöse Formel?
Wo endet also die reale Zukunftsschau und wo beginnt der religiöse Eifer?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'


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