Ja, genau! Früher oder später ...
Deutschland, wie wir es kannten und schätzten, wird es nie wieder
geben.
das war doch mein Punkt.
War nicht genau das zu erwarten?
Etwas früher oder etwas später?
Hallo Hinterbänkler,
schönes Ausgangsposting von Dir - ist allerdings nicht so einfach für jeden einzelnen, einen Schritt zurückzutreten und das Ganze aus einer höheren Abstraktionsebene, der debitistischen, zu sehen, losgelöst von der eigenen persönlichen Ebene.
Jetzt, wo Du es sagtst: Ja, es war zu erwarten, früher oder später.
In meiner ersten Aufregung erlag auch ich meiner gekränkten Eigenbefindlichkeit:
Aber doch nicht so!
Doch nicht sooo früh!
Oh nein!
Später vielleicht, von mir aus, irgendwann viel später, aber doch nicht jetzt, genau jetzt, wo ich es gerade bequem haben möchte!
Ich bin nun wieder ruhiger geworden.
Es wird kommem, wie es kommt - ich werde es nicht aufhalten.
Wer erkannt hat, dass er keinen irgendwie gearteten *Anspruch* hat auf ein bequemes Leben, wie er es gewohnt war und welches ihm ohne eigenen Verdienst qua Geburt nur zugefallen ist, ist klar im Vorteil.
[Die Lektüre von Ortega y Gasset (Der Aufstand der Massen), seine Beschreibung des modernen Massenmenschen und seiner staatlichen Abhängigkeit, kann bei dieser Erkenntnis helfen, war zumindest bei mir so.]
Popcorn und Rotwein kaufen, abwarten, sich jedoch nicht unterbuttern lassen, schauen, dass es für mich und die Meinen irgendwie weitergehen wird und bereit sein, sich letztlich dann Dunbar-kleinteilig zu "organisieren", wenn das Massensystem fertig haben wird (unter vorläufiger Ausblendung der AKW-Problematik).
Beste Grüße,
R.
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Klagt nicht, kämpft!