Interessant aus dem Forum Weltenwende:
Der gesamte Faden ist interessant, zumal es sich um Aussagen handelt, welche vor vielen Jahren geschaut wurden.
".. Der Unterrichtsbetrieb allerdings war eingestellt, die Gebäude waren überfüllt mit Flüchtlingen, sowohl die Klassenräume wie auch die Turnhalle. Es war in der kälteren Jahreszeit, es herrschte Not an Kleidung und Hygiene. Auf dem Schulhof war ein Feuer, in einem großen Kessel wurde Suppe aufgewärmt (ein Kessel, wie sie ihn von ihrer Pfadfinderzeit her kennt). Sie half beim Austeilen und achtete darauf, dass jeder nur knapp bedient wurde, damit es für alle reiche.
Es herrschte zu dem Zeitpunkt kein Kriegszustand (>>stilles Wissen in der Schau), aber der allgemeine Notstand war erklärt worden und deutsches Militär war eingesetzt (Transporte, Ordnung, Versorgung).
Die Lebensmittelverteilung wurde offenbar auch von kirchlichen Stellen mitorganisiert, die Stadt Stuttgart hatte die Schulgebäude zur Verfügung gestellt – insgesamt eine überdeutliche Notsituation, in der sie selbst sich als „Staatsdienerin zwischen Kirche und Verwaltung“ empfand und für die Bewältigung der außergewöhnlichen Situation an der Schule mit verantwortlich war."
http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=29340
@Taurec - wenn ich hier nicht soviel Text reinkopieren darf, bitte Bescheid sagen, ich kann es noch editieren.
Beste Grüße
modesto