Super, alle Probleme seien dadurch meisterbar? Und wer bezahlt die Party?

azur, Donnerstag, 24.09.2015, 12:49 (vor 3778 Tagen) @ mh-ing4400 Views

Bei allen negativen Beiträgen und Punkten zu dem ganzen
Flüchtlings-Asylproblem möchte ich doch mal auch auf positive Punkte
hinweisen:
- Wir haben unglaublich viel Leerstandsimmoblilien über das ganze Land
verteilt. Für diese Gebäude ist durch diese Asylanten/Flüchtlinge eine
Nutzung möglich.
- Die Hausbesitzer/Eigentümer können diese vormals unverkäuflichen und
ansich wertlosen Objekte jetzt entweder gut vermarkten (Vermietung) oder an
Interessierte verkaufen. Auch das ist wirtschaftlich attraktiv.

Beispiel: Ein Hotel, abseits der großen Straße, seit Jahren nicht mehr
nutzbar und letztlich ein "Klotz am Bein", da nur Kosten verursachend, aber
nicht mehr nutzbar, wird jetzt umgenutzt. Umbaukosten ca. 25.000,-, dann
sind da ca. 40-50 Asylanten dort. Der monatliche Mieterlös ist >10000€.

Ja, ist das nicht alles super?

Und wer bezahlt das?

Achja, es ist zwar kein Geld für ein vernünftige Bzeahlung von z. B. Kita-Erzieherinnen da (wie sich Verdi nicht entblödete dieser Tage zu sagen), aber sonst sprudeln ja die Steuereinnahmen nur so.

Davon lösen wir die Problem von wem? Immobesitzern?!

Achja, und dann waren da ja noch weitere Aufwendungen. Der Unterhalt der "40-50 Asylanten" und ihrer Betreuer. Verdienen werden sie langfristig eher nichts, aber macht ja nichts.

Besser die "40-50 Asylanten" gu bezahlen, sonst machen sie noch Ärger und drägen auf den Markt, wo vernünftige Einkommen und bezahlbarer Wohnraum vor der Massenzuwanderungskrise knapp war. Ist da mittlerweile irgend etwas anderes passiert?

Nein, immer noch lebt jedes 6. Kind in einer Hartz-IV-Familie, immer noch müssen über eine Millionen Vollerwerbstätiger vom Staat, bzw. besser vom Steuerzahler (und das meint nicht die Großen, die sich dem regelmässig entziehen können) mit bezahlt werden, als Aufstocker.

Und Aspekte der Sicherheit lassen wir besser gleich raus, denn das könnte den Blick auf die "schönen Vorteile" irgendwie verstellen.

"Am 24. September 2015 um 10:15 von Dr. Manfred Körte

Größte Hochachtung

Als Linker hätte ich natürlich lieber eine linke Koalition mit einem SPD-Kanzler an der Spitze gesehen, klar. Aber im Angesicht der aktuellen Flüchtlingskrise muss ich der amtierenden konservativen Kanzlerin meine größte Hochachtung aussprechen. Wichtiger als Machtpolitik und strategische Überlegungen sind ihr die schutzbedürftigen Menschen und die Humanität. Frau Merkel stellt den Rahmen dafür, dass die vielen hilfsbereiten Bürger/innen unserem Land ein humanitäres Gesicht geben können.
Diese Krise bietet für unser intaktes Gemeinwesen so viele Chancen und die Regierung Merkel stellt die Weichen dafür.

Wir schaffen das."

http://meta.tagesschau.de/id/103367/merkel-sieht-mehr-chancen-als-risiken-durch-fluecht...

Nur zu, das wird sicher alles supi.

Die meisten hierher kommenden sind zwar in absehebarer Zukunft nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar, wie alle Experten sagen, aber was solls. Dafür bereichern sie unser Leben. Irgendwie. Hoffentlich nicht zu sehr die Damen in der Gesellschaft. Obwohl: So gibt es vielleicht wenigstens wieder mehr Geburten, als Zuwanderungen, wie derzeit (und ein Ende der Bereicherung ist nicht absehbar).

Halt mal: Wo waren jetzt noch mal die massenhafte Vorteile?

Achja, die Vermieter können kassieren.

Und die anderen?

Die kümmern sich darum, dass Bundeskanzleramt und weitere im öffentlichen Eigentum stehende Gebäude wegen der Zuwanderungskrise geräumt werden. Denn da kann man soviel neue Leute unterbringen!

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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