Wer deutlich falsch investiert hat, ist schon vor der Krise ein Verlierer

Fussgänger, Donnerstag, 24.09.2015, 11:54 (vor 3777 Tagen) @ mh-ing4476 Views

Glaubt wirklich jemand im Ernst, dass wir aus der ganzen Sache, die jetzt
so läuft, heil und unbeschadet heraus kommen können? Glaubt auch jemand
daran, das irgendwie noch abwenden zu können?

Keine Ahnung, war was glaubt.

Ich zumindest tue es nicht. Daher ist meines Erachtens ein
"Krisenoptimismus" die einzig wirklich vernünftige Haltung dazu.

Was immer dieser Krisenoptimismus sein soll. Realismus ist auf jeden Fall sinnvoller, als diese Verliererromantik, die du in diesem Thread skizzierst.

Man
nützt die Chancen der Krise, um sich selbst in eine bessere Position zu
bringen, um dann in oder nach der Krise nicht zu den Verlierern zu
gehören.

Naja, wer eine Leer-Immobilie besitzt, die er unter normalen Umständen nicht vermieten kann, ist wohl bereits vor der Krise tendenziell ein Verlierer.

In diesem Sinne ist mir das Gerede um die "sozial Schwachen", um die
"Obdachlosen", aber auch um die "Steuerzahler" nicht hilfreich und bringt
nichts. Sozial, hilfsbereit und nachsichtig bin ich für meine direkte
Umgebung, nicht aber für das ganze Land. Meine primäre Sicht ist daher
das Wohl derer, für die ich Verantwortung trage.

Man kann ja schauen, dass es einem selber gut geht. Aber da hätte man sein Vermögen gescheiter in eine rentable Immobilie investiert; Kulturbereicherer hin oder her.

Daher lamentiere ich nicht über dies oder das, sondern sehe zu, das Beste
aus dem jetzt zu machen und meine Optionen für die Zukunft offen zu
halten, Gestaltungsspielräume und Möglichkeiten zu haben. Auch ich habe
keine Glaskugel sondern kann nur antizipieren, was möglicherweise passiert
und suche Lösungen dafür.

Man kann dich für dich antizipieren: deine Bruchbude wirst du für eine Mini-Miete anbieten können (wenn die Invasoren wirklich am Standort deiner Immobilie wohnen wollen oder müssen). Und alle sechs Monate, wenn wieder ein paar Fremdlinge ausgezogen sind, wirst du sie vor den nächsten wieder wenigstens minimal in Stand bringen dürfen.

Jedoch darüber mir ein Gewissen oder Gedanken zu machen, das hier zu
stoppen, etwas abzuändern oder gar zu verbessern, das tue ich nicht
(mehr).

Ob du dir überhaupt so viele Gedanken gemacht hast, ist für mich zweifelhaft.


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